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Dortmund: Angriff mit Messer in Hansastraße, Polizei sucht Zeugen

Am Samstagmorgen wurden drei Männer in Dortmund mit einem Messer angegriffen. Zwei wurden schwer verletzt. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0432

Am Samstagmorgen (30.05., 03.58 Uhr) ereignete sich in der Hansastraße eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurden drei Männer mit einem Messer verletzt, zwei davon schwer. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zunächst innerhalb einer Diskothek zwischen der Lütge Brückstraße und dem Bissenkamp zu einem Streit mit mehreren Personen. Dieser verlagerte sich später auf die Straße. Dort griff ein bisher unbekannter Täter die Männer im Alter von 17, 19 und 20 Jahren mit einem Messer an. Die beiden jüngeren Dortmunder wurden schwer verletzt, der ältere leicht. Rettungskräfte brachten die Schwerverletzten ins Krankenhaus. Es bestand keine Lebensgefahr.

Die Polizei stuft den Vorfall als gefährliche Körperverletzung ein und sucht nun nach dem unbekannten Verdächtigen sowie möglichen Zeugen. Hinweise werden von der Kriminalwache unter der Rufnummer 0231/132-7441 entgegengenommen.

Hinweis für Vertreter der Medien: Rückfragen zu dieser Pressemitteilung können ab Montag (01.06.) um 7 Uhr an die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gerichtet werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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