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Dortmund: Anzügliche Worte führen zu Fausthieb

Ein Mann spricht eine Frau an, ihr Freund interveniert. Aggressor wird von Bundespolizei gestellt.

Foto: unsplash

Dortmund (ost)

Am 26. Mai spricht ein Herr eine Dame auf Russisch an. Der Partner hört die anzüglichen Worte und fordert den Herrn auf, damit aufzuhören. Es folgt ein Schlag ins Gesicht.

Um etwa 13:25 Uhr warteten die beiden ukrainischen Staatsbürger an einem Bahnsteig des Hauptbahnhofs in Dortmund auf die S-Bahn der Linie 5. Dort sprach ein deutscher Staatsbürger die 31-jährige Begleiterin an, äußerte anzügliche Worte und beleidigte sie auf sexuelle Weise. Kurz darauf stiegen der 35-Jährige und seine Freundin in den zuvor eingefahrenen Zug ein. Der 39-Jährige folgte ihnen. Der Dortmunder sprach den obdachlosen Mann auf die Beleidigungen gegenüber seiner Freundin an. Dieser reagierte unvermittelt mit einem Faustschlag ins Gesicht. Ein hinzugezogener Streifenwagen der Bundespolizei belehrte den Angreifer, der daraufhin sein Recht zur Aussage verweigerte. Da eine Identitätsfeststellung vor Ort nicht möglich war, brachten die Beamten den Beschuldigten zur nahegelegenen Wache. Der Ukrainer lehnte eine ärztliche Behandlung ab, so dass die Polizisten ihn und seine Begleiterin bereits am Bahnsteig freiließen. In den Diensträumen stellten die Polizisten die Identität des gebürtigen Kasachen zweifelsfrei mittels eines Fingerabdruckscans fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Nach Abschluss der Maßnahmen ließen die Bundespolizisten den Mann frei.

Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und das Videomaterial gesichert.

Quelle: Presseportal

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