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Dortmund: Auto kollidiert mit Schrankenanlage der Feuerwehr

Fahrer unter Lachgaseinfluss mit Gipsarm verursacht Unfall in Dortmund. Keine Verletzten, hoher Sachschaden.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0292

Ein Trip mit Konsequenzen. Offenbar aufgrund des Konsums von Lachgas und aufgrund physischer Einschränkungen (Gipsarm) endete der geplante Ausflug in die Linienstraße letztendlich in der Einfahrt der Feuerwache 1 in Dortmund.

Am 8. April 2026 gegen 00:42 Uhr fuhren ein 24-jähriger Mann aus Schwerte zusammen mit einem 21-jährigen und einem 25-jährigen Mann aus Lünen in einem gemieteten VW in den Zufahrtsbereich der Linienstraße.

Nach ersten Erkenntnissen plante der 24-Jährige, nach links abzubiegen. Im Kurvenbereich kam das Fahrzeug aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Schrankenanlage der Feuerwache 1.

Durch den Aufprall lösten alle Airbags im Fahrzeug aus. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. Alle Insassen waren vermutlich nicht angeschnallt. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Während der Unfallaufnahme ergab sich der Verdacht, dass der Fahrer Lachgas konsumiert hatte. Bei einer Durchsuchung des Fahrzeugs wurden Luftballons gefunden, in unmittelbarer Nähe auch eine Lachgasflasche.

Der 24-Jährige wurde zur Polizeiwache Nord gebracht. Dort wurde ihm von dem diensthabenden Arzt eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde von den Beamten sichergestellt, der Mietwagen wurde abgeschleppt.

Es entstand ein Sachschaden von mindestens 20.000 Euro.

Die Beamten erstellten eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den 24-Jährigen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle mit 556.792 (87,36%) sind Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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