Vier Personen schwer verletzt. Rettungshubschrauber im Einsatz, Fahrstreifen gesperrt bis Bergungsarbeiten abgeschlossen sind.
Dortmund: Auto überschlägt sich auf der A 44 bei Fröndenberg

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0758
Am Abend des Sonntags (13.09.) ereignete sich auf der A 44 ein Verkehrsunfall, an dem insgesamt drei Autos beteiligt waren. Vier Personen wurden schwer verletzt.
Nach ersten Informationen fuhr ein 23-jähriger Mann (aus Möhnesee) gegen 19:25 Uhr mit seinem Mercedes auf dem linken Fahrstreifen der A 44 in Richtung Kassel. Im Fahrzeug befanden sich außerdem eine 17-jährige Person und ein 13-jähriges Kind (beide ebenfalls aus Möhnesee).
Zwischen dem Parkplatz Buchenhain und dem Autobahnkreuz Werl verlor der Fahrer aufgrund der nassen Straße und möglicherweise unangepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über den Mercedes. Das Auto geriet ins Schleudern und stieß gegen das Heck eines Seats, der auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war.
Der Mercedes überschlug sich und kam schließlich seitlich im Grünstreifen zum Liegen. Durch die Wucht des Aufpralls riss das rechte Hinterrad des Seats ab und traf den Opel eines 43-jährigen Mannes (aus Soest). Dieser blieb unverletzt.
Alle Insassen des Mercedes sowie der 28-jährige Fahrer des Seats (aus Bochum) wurden schwer verletzt. Zum Zeitpunkt des Unfalls schlief der 13-Jährige auf der Rücksitzbank und war nicht angeschnallt, wie derzeitige Informationen zeigen.
Ein Rettungshubschrauber landete zur Versorgung der Verletzten an der Unfallstelle. Die A 44 wurde vorübergehend Richtung Kassel vollständig gesperrt, gegen 21:20 Uhr wurde der linke Fahrstreifen wieder freigegeben. Nach Abschluss der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten war die Fahrbahn um 21:50 Uhr wieder vollständig frei.
Der Mercedes und der Seat wurden abgeschleppt. Die Polizei erstattete Anzeige gegen den 23-jährigen Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den Großteil mit 556.792 Fällen aus, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








