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Dortmund: Autofahrer flüchtet mit Tempo 100 durch Lünen

Eine nächtliche Verkehrskontrolle endete mit Verfolgungsfahrt und Festnahme eines 32-jährigen Mannes, der unter Alkoholeinfluss stand und keine gültige Fahrerlaubnis hatte.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0418

In der Nacht fand in Lünen am Dienstagabend (26.5.) eine Verkehrskontrolle statt, die in eine Verfolgungsjagd, mehrere Verkehrsverstöße und die Festnahme eines 32-jährigen Mannes endete. Der Fahrer war betrunken, hatte keine gültige Fahrerlaubnis und fuhr mit falschen Kennzeichen.

Um 20:50 Uhr führten Polizisten Verkehrskontrollen auf der Kamener Straße durch. Ein grauer Opel fiel ihnen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf. Das Kennzeichen war zur Entstempelung ausgeschrieben.

Als die Beamten das Fahrzeug kontrollieren wollten, beschleunigte der Fahrer stark und floh. Während der Flucht überholte er mehrere Fahrzeuge auf der Kamener Straße, teilweise auf der Gegenfahrbahn. Die Verfolgungsjagd führte über die Kreuzstraße, die Preußenstraße, die Kurler Straße und schließlich auf die Autobahn A 2 in Richtung Oberhausen. Der Wagen erreichte innerorts Geschwindigkeiten von etwa 100 km/h.

Das Fahrzeug wurde erneut im Bereich der Ausfahrt der A2 zur B 236 gesichtet. Kurz darauf fanden die Einsatzkräfte das Auto auf dem Seitenstreifen der Dortmunder Straße an der Kreuzung „An der Wethmarheide“. Der Fahrer war alleine im Auto und ließ sich widerstandslos festnehmen.

Bei der Kontrolle ergaben sich Anzeichen von Alkoholkonsum. Der Mann wurde zur Blutprobe entnommen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der tschechische Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Zudem lag ein Haftbefehl gegen ihn vor. Der Opel war seit Herbst 2023 außer Betrieb.

Die Polizisten brachten den 32-jährigen Fahrer in das Polizeigewahrsam Dortmund und stellten das Auto sicher. Neben der Vollstreckung des Haftbefehls erwarten den Mann weitere Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Kennzeichenmissbrauchs und Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 13.559, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In innerörtlichen Gebieten gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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