Eine Fußgängerin wurde bei einem Ausweichmanöver verletzt. Der Autofahrer flüchtete, die Polizei bittet um Zeugenaussagen.
Dortmund: Autofahrer flüchtet nach Unfall, Polizei sucht Zeugen

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0446
Am Samstagmorgen (30. Mai) wurde eine 28-jährige Fußgängerin bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Mallinckrodtstraße / Schützenstraße leicht verletzt. Der beteiligte Autofahrer flüchtete danach vom Unfallort. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte die Frau gegen 09:10 Uhr zusammen mit ihrem Kind, das sich in einem Kinderwagen befand, bei Grün die Ampel in der Nähe der Apotheke. Gleichzeitig bog ein bisher unbekannter Autofahrer von der Schützenstraße nach links in die Mallinckrodtstraße ab.
Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich die 28-Jährige aus und stürzte dabei. Sie verletzte sich leicht am Fuß. Der Fahrer setzte dann seine Fahrt in Richtung Uhlandstraße fort. Das Kind blieb unverletzt.
Das Fahrzeug soll ein schwarzer oder dunkelblauer Kombi gewesen sein.
Der Fahrer wird wie folgt beschrieben:
Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zum flüchtigen Fahrzeug oder Fahrer geben können, sich bei der Polizeiwache Nord unter der Tel.: 0231/132-2321 zu melden.
Die Polizei weist darauf hin, dass das unerlaubte Verlassen des Unfallorts kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat ist. Besonders an Kreuzungen und Fußgängerüberwegen ist besondere Rücksicht auf Fußgänger und Radfahrer geboten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








