Unbekannte Täter sprengten einen Geldautomaten in einer Bankfiliale in Sprockhövel. Die Polizei sucht Zeugen für Hinweise zu den Tätern und dem Fluchtfahrzeug.
Dortmund: Bankfiliale in Sprockhövel gesprengt

Dortmund (ost)
In den frühen Morgenstunden des 2. Januar haben Unbekannte einen Geldautomaten in einer Bankfiliale in Sprockhövel gesprengt. Die Polizei Dortmund bittet nun um Zeugenaussagen, die Informationen über die Täter oder das Fluchtfahrzeug liefern können.
Laut aktuellen Ermittlungen drangen mehrere Verdächtige gegen 4:05 Uhr in die Bankfiliale in der Hauptstraße in Sprockhövel ein. Sie haben den Geldautomaten gesprengt und sind mit einem silbernen Fahrzeug vom Tatort geflohen. Der Geldautomat wurde dabei zerstört. Es entstand Sachschaden in der Filiale. Es wurden keine Personen verletzt.
Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Statik eines angrenzenden Wohngebäudes beeinträchtigt wurde, mussten die Bewohner vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Ein Statiker gab kurz darauf Entwarnung, sodass die Bewohner wieder zurückkehren konnten.
Ob die Täter Beute gemacht haben, wird derzeit im Rahmen der laufenden Ermittlungen überprüft.
Die Untersuchungen wurden von der speziell eingerichteten Ermittlungskommission des Polizeipräsidiums Dortmund übernommen.
Zeugen, die Informationen zum Tathergang oder zu möglichen Verdächtigen und Fahrzeugen haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalwache Dortmund unter der Telefonnummer 0231/132-7441 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126 an. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 6623 auf 7062, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








