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Dortmund: Beamter muss ins Krankenhaus, Bundespolizei verhaftet mutmaßlichen Drogendealer nach Angriff

Ein Mann flüchtete vor den Einsatzkräften am Dortmunder Hauptbahnhof und verletzte einen Beamten. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten Waffen und Drogen.

Gegenstände
Foto: Presseportal.de

Dortmund (ost)

Am 30. November entkam ein Mann den Einsatzkräften am Hauptbahnhof Dortmund. Beim Festnehmen schlug er einem Beamten ins Gesicht und verletzte ihn. Bei einer späteren Durchsuchung fanden die Beamten Waffen und Drogen.

Um 2:35 Uhr beleidigte der deutsche Staatsbürger eine Streife der Bundespolizei und Passanten am Dortmunder Hauptbahnhof. Als die Bundespolizisten den 27-Jährigen kontrollieren wollten, flüchtete er zu Fuß. Die Polizisten holten den Mann schnell ein, aber er schlug einem Beamten unerwartet ins Gesicht.

Die Einsatzkräfte brachten ihn zu Boden und legten ihm Handschellen an. Bei einer Durchsuchung in der Bundespolizeiwache fanden die Polizisten ein Einhandmesser, Pfefferspray und eine geladene Schreckschusswaffe mit zusätzlichen Patronen, die griffbereit in den rechten und linken Jackentaschen verstaut waren. Außerdem wurden mehrere kleine Tütchen mit vermutlich Amphetamin gefunden. Die Beamten beschlagnahmten alle Gegenstände.

Nachdem er belehrt wurde, gab der Obdachlose an, dass er mit den Drogen handelte.

Die Einsatzkräfte machten Fotos des Deutschen und sicherten seine Fingerabdrücke.

Nach Rücksprache mit der Kriminalwache der Polizei Dortmund wurde der Mann von den Bundespolizisten festgenommen und nach Abschluss der Maßnahmen ins zentrale Polizeigewahrsam in Dortmund gebracht.

Der verletzte Beamte begab sich in ärztliche Behandlung und musste seinen Dienst abbrechen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Jahr 2023 hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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