Ein 51-jähriger Mann schoss auf einen Polizeibeamten, der leicht verletzt wurde. Der Täter wurde um 3:30 Uhr festgenommen.
Dortmund: Bedrohungslage an der Wittbräuckerstraße

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0447
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund
Wie bereits in der fortlaufenden Nummer 0445 berichtet, ereignete sich am 2.6.26 eine Bedrohungssituation in der Wittbräucker Straße in Dortmund-Höchsten. Dabei feuerte ein 51-jähriger Mann mit einer Schusswaffe auf einen Polizeibeamten. Der Beamte wurde leicht verletzt. Die Schutzweste verhinderte Schlimmeres.
Um 3:30 Uhr gelang es der Polizei, den Mann festzunehmen.
Weitere Informationen sind hier zu finden: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6287156 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6287169
Für die weiteren Untersuchungen hat das Polizeipräsidium Dortmund eine Mordkommission eingesetzt.
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln nun unter anderem wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
Presseauskünfte werden ausschließlich von der Staatsanwaltschaft Dortmund erteilt, Staatsanwältin Frau Yazir unter der 0231/92626121.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Besonders besorgniserregend ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








