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Dortmund: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle

Die Bundespolizei kontrollierte am Osterwochenende mehrere Personen mit offenen Haftbefehlen. Eine Slowakin und ein Guineer wurden verhaftet und den Behörden übergeben.

Foto: Depositphotos

Kleve – Kempen – Niederkrüchten – Wesel (ost)

Während der vorübergehenden Wiedereinführung der Grenzkontrollen kontrollierte die Bundespolizei am Sonntagmittag, dem 5. April 2026, auf der Autobahn 52 an der Anschlussstelle Elmpt eine 53-jährige Frau aus der Slowakei. Sie war zuvor als Passagierin in einem grenzüberschreitenden Reisebus unterwegs von Brügge nach Przemyśl in Deutschland eingereist. Bei der Kontrolle zeigte sie ihren slowakischen Personalausweis vor. Eine Überprüfung der Daten in den polizeilichen Systemen ergab, dass sie wegen Diebstahls von der Staatsanwaltschaft Dortmund gesucht wird. Sie muss entweder eine Geldstrafe von 750 Euro zahlen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 50 Tagen verbüßen. Da sie den Betrag nicht aufbringen konnte, wurde die Frau vor Ort festgenommen und zur Haft in das Gefängnis in Willich gebracht.

In der späten Nacht des Montags, dem 6. April 2026, überprüfte die Bundespolizei am Bahnhof Wesel die Identität eines 30-jährigen Mannes aus Guinea. Bei der Abfrage der Daten in den Fahndungsdatenbanken stellte sich heraus, dass er wegen Diebstahls von der Staatsanwaltschaft Dortmund gesucht wird und eine Ausweisung vom Ausländeramt Wesel vorliegt. Der Mann wurde daraufhin vor Ort verhaftet und zur weiteren Bearbeitung zur Bundespolizeiinspektion Kleve gebracht. Am Dienstagmorgen wird er dem Haftrichter vorgeführt, um den Haftbefehl zu eröffnen.

Quelle: Presseportal

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