Eine 20-Jährige schlug mit einem Tennisball-großen Stein gegen eine Banktür. Der Einsatz des Distanzelektroimpulsgerätes (DEIG) endete mit ihrer Festnahme.
Dortmund: DEIG-Einsatz gegen Randaliererin am Freistuhl

Dortmund (ost)
Laufende Nummer: 0617
Ein Felsbrocken in der Größe eines Tennisballs. Eine 20-jährige Frau aus Kamen schlug laut Zeugenaussagen am Freitag (24.07.2026) immer wieder gegen die Tür einer Bank am Freistuhl. Der Vorfall in der Dortmunder Innenstadt endete mit dem Einsatz des Distanzelektroimpulsgerätes (DEIG, umgangssprachlich Taser).
Um 21:25 Uhr trafen die Einsatzkräfte am Ort des Geschehens ein und beobachteten die 20-jährige Frau, wie sie an der Tür der Bank rüttelte und davor stand. Sie reagierte nicht auf die Aufforderungen der Beamtinnen. Als sie festgenommen werden sollte, wehrte sich die Frau aus Kamen und traf zwei Einsatzkräfte. Sie versuchte außerdem erneut, den tennisballgroßen Stein zu ergreifen.
Die Einsatzkräfte drohten den Einsatz des DEIG an und griffen schließlich zur Tat. Daraufhin konnte die Frau aus Kamen gefesselt werden. Ein Rettungswagen, der hinzugerufen wurde, versorgte die leicht verletzte 20-Jährige und brachte sie in ein Krankenhaus. Danach begab sie sich auf eigenen Wunsch in psychiatrische Behandlung.
Die Frau erwartet mehrere Strafverfahren wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Sachbeschädigung.
Die Beamtinnen zeichneten den Vorfall mit einer Bodycam auf.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








