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Dortmund: E-Scooter-Fahrer schwer verletzt

Ein 27-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde bei einem Unfall in Dortmund schwer verletzt. Verdacht auf Alkoholeinfluss und fehlenden Versicherungsschutz.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Lfd. Nr.: 0518

Ein 27-jähriger Fahrer eines E-Scooters wurde bei einem Verkehrsunfall auf der Heydbrinkstraße in Dortmund am Donnerstagabend (25.06.2026) schwer verletzt.

Nach den bisherigen Ermittlungen war der Dortmunder um 20:06 Uhr betrunken unterwegs, als er die Kontrolle verlor und gegen einen geparkten Pkw stieß. Er wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der E-Scooter einen integrierten Modus hat, mit dem Geschwindigkeiten von über 20 km/h erreicht werden können. Daher hatte das Fahrzeug keine gültige Versicherung; außerdem hatte der 27-Jährige keine erforderliche Fahrerlaubnis.

Der E-Scooter wurde für ein Gutachten beschlagnahmt. Die Polizei erstattete entsprechende Anzeigen gegen den Fahrer und den Halter des Fahrzeugs.

Das Freischalten von Geschwindigkeiten über 20 km/h bei Elektrokleinstfahrzeugen – sei es per App, Software-Modus oder Umbau – ist keine Bagatelle. Sobald die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit überschritten wird, erlischt die Betriebserlaubnis und damit der Versicherungsschutz. Da das Fahrzeug rechtlich nicht mehr als E-Scooter gilt, handelt es sich um Straftaten wie das Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Auch Fahrzeughalter, die solche Modifikationen zulassen, machen sich strafbar.

Quelle: Presseportal

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