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Dortmund: Einbrecher festgenommen nach Diebstahl aus Kleingarten

Am Samstagmorgen stahl ein Mann Gegenstände aus einer Kleingartenanlage im Stadtteil Mitte. Wenig später klickten die Handschellen und es ging in die JVA.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0156

Am Samstagmorgen (21.02.) hat ein Mann Gegenstände aus einer Kleingartenanlage im Stadtteil Mitte gestohlen. Kurz darauf wurden Handschellen angelegt und es ging in die JVA.

Um 9:35 Uhr drang ein Mann gewaltsam in den Geräteschuppen einer Kleingartenparzelle in der Eberstraße ein, indem er die Tür einschlug. Danach stahl er eine Heckenschere und einen Hochdruckreiniger.

Unglücklicherweise für den Mann: Eine Kamera im Kleingarten filmte die Tat und informierte den Pächter über den unerwünschten Besucher. Dieser wiederum alarmierte die Polizei. Noch schlimmer: Der Mann war den Beamten als Verdächtiger zahlreicher Einbrüche in der Vergangenheit bestens bekannt. Sehr ungünstig: Eine Überprüfung in den polizeilichen Informationssystemen ergab, dass gegen den 35-jährigen Dortmunder ein Haftbefehl vorlag.

Die Beamten konnten den Mann kurz darauf in der Wohnung seiner Eltern finden, wo er sich widerstandslos festnehmen ließ. Der Weg führte in eine Justizvollzugsanstalt, wo der 35-Jährige nun eine mehrmonatige Haftstrafe absitzen muss. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Dortmunder die gestohlenen Gegenstände weiterverkauft hatte. Die Beamten erstatteten daher Anzeigen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls und Hehlerei.

Ob der 35-Jährige als Täter für weitere Einbrüche in Frage kommt, wird im Rahmen der laufenden Ermittlungen geprüft.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg von 2.344 auf 2.614, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von registrierten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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