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Dortmund: Entschärfer-Einsatz am Hauptbahnhof

Die Bundespolizei ermittelt den Verursacher eines vergessenen Rucksacks am 21. April. Ein 61-jähriger Triebfahrzeugführer fand das Gepäckstück im Zug und löste einen Einsatz aus.

Foto: unsplash

Dortmund (ost)

Am 21. April wurde aufgrund eines vergessenen Rucksacks ein Einsatz der Entschärfer der Bundespolizei durchgeführt. Im als ungefährlich eingestuften Gepäckstück fanden die Einsatzkräfte Hinweise auf den Besitzer.

Um 20:10 Uhr informierte der Lokführer des RE 57 (Strecke Warburg-Dortmund Hbf.) die Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof über den Fund eines Rucksacks im Zug. Eine Befragung der umstehenden Passagiere durch den 61-jährigen Lokführer verlief ergebnislos. Der Besitzer konnte nicht ermittelt werden. Mehrere Bundespolizeistreifen evakuierten den Zug sowie den Bereich der Bahnsteige 2-5 und sperrten ihn ab. Der Zugverkehr wurde ebenfalls gestoppt.

Da der Inhalt des Rucksacks nicht einsehbar war, wurde der Entschärfungsdienst der Bundespolizei hinzugezogen. Nachdem die Spezialkräfte Röntgenaufnahmen des Rucksacks angefertigt hatten, stellten sie fest, dass keine Gefahr bestand. Nach der Öffnung des Gepäckstücks übergaben sie es an eine Polizeistreife. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten Hinweise auf den Besitzer. Nach Feststellung der Daten des 74-jährigen deutschen Staatsbürgers übergaben die Polizisten den Rucksack als Fundsache an die Deutsche Bahn. Die Dauer der entstandenen Verspätungen ist noch unbekannt.

In diesem Zusammenhang appelliert die Bundespolizei eindringlich an alle Reisenden, ihre Gepäckstücke nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Denn durch einen möglichen Diebstahl können persönliche Gegenstände verloren gehen. Zudem können umfangreiche polizeiliche Maßnahmen und damit verbundene Kosten erforderlich werden. Diese Kosten können von der Verursacherin oder dem Verursacher eingefordert werden. Wenn Sie Ihr Gepäck im Zug oder am Bahnhof vergessen haben, informieren Sie bitte umgehend das Eisenbahnverkehrsunternehmen. Bitte wenden Sie sich hierfür an die entsprechenden Informationsbereiche und Reiseauskünfte am Bahnhof.

Quelle: Presseportal

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