Ein polizeibekannter Mann versuchte zweimal, gewaltsam ein Schließfach zu öffnen. Die Bundespolizei erkannte den Tatverdächtigen wieder.
Dortmund: Erneuter Versuch am selben Schließfach

Dortmund (ost)
Am 24. Juni versuchte ein Mann, der der Polizei bekannt war, zweimal, den Münzbehälter eines Schließfachs im Dortmunder Hauptbahnhof gewaltsam zu öffnen. Schon am frühen Morgen wurde der Verdächtige von einem Bundespolizeistreife bei der Tat beobachtet. Um 2:40 Uhr sah eine Bundespolizeistreife, wie ein deutscher Staatsbürger versuchte, mit einem metallischen Gegenstand den Münzbehälter eines Schließfachs im Dortmunder Hauptbahnhof gewaltsam zu öffnen, um an das Bargeld darin zu gelangen. Um seine Tat zu verdecken, öffnete der obdachlose Mann die Türen benachbarter Schließfächer. Es wurde festgestellt, dass ein gewaltsames Öffnen des Münzbehälters dazu geführt hätte, dass die darüber liegenden Schließfächer nicht mehr benutzbar gewesen wären. Bevor die Einsatzkräfte eintrafen, schloss der 40-Jährige das Schließfach, in dem er sein Werkzeug zurückgelassen hatte. Die Bundespolizisten identifizierten den Verdächtigen und beschlagnahmten das Werkzeug, ohne Spuren zu hinterlassen. Der Beschuldigte verweigerte jegliche Aussage nach seiner Belehrung. Eine Suche nach gestohlenen Gegenständen verlief negativ. Die Beamten sicherten auch vorhandene Videoaufzeichnungen und machten Fotos vom Tatort.
Der 40-Jährige war in den letzten Wochen bereits mehrmals wegen ähnlicher Straftaten aufgefallen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte freigelassen. Um 19:10 Uhr informierte ein Mitarbeiter erneut die Bundespolizei über eine Person, die versuchte, dasselbe Schließfach gewaltsam zu öffnen. Über die Videoüberwachung beobachteten die Einsatzkräfte die Tat und erkannten den am Morgen kontrollierten 40-Jährigen wieder. Bevor die Streife eintraf, flüchtete der Verdächtige in Richtung Dortmunder Innenstadt. Die Beamten sicherten die Videoaufnahmen. Werkzeuge wurden vor Ort nicht gefunden. In beiden Fällen leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 518, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








