Die Bundespolizei hat am Dienstag mehrere Personen festgenommen, die wegen unterschiedlicher Delikte gesucht wurden.
Dortmund: Fahndungserfolge der Bundespolizei

Kleve – Kempen – Goch – Niederkrüchten (ost)
Früh am Dienstagmorgen informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizeiinspektion Kleve über einen schlafenden Fahrgast im Regionalexpress 10, der sich unter einem Sitz versteckte und den Zug nicht verlassen wollte. Eine Streife der Bundespolizei überprüfte daraufhin die Identität des Mannes anhand seines Personalausweises in den polizeilichen Datenbanken. Es wurde festgestellt, dass der 44-jährige Deutsche von der Kreispolizeibehörde Kleve gesucht wird. Der Mann war ein entflohener Strafgefangener der LVR-Klinik Bedburg-Hau seit dem 13. März 2026. Er wurde vor Ort festgenommen und nach Absprache mit der Polizei in Kleve in die LVR-Klinik Bedburg-Hau gebracht und dem dortigen Klinikpersonal übergeben.
Ein 30-jähriger türkischer Staatsangehöriger wurde aufgrund eines bestehenden europäischen Haftbefehls wegen Steuerhinterziehung in den Niederlanden festgenommen und am Vormittag über den ehemaligen Grenzübergang Goch/Gennep nach Deutschland ausgeliefert. Der Mann wird auch von der Staatsanwaltschaft Dortmund und dem Amtsgericht Düsseldorf wegen Haftbefehlen wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis gesucht. Die Bundespolizei verhaftete die Person und übergab sie der Wachtmeisterei des Amtsgerichts Kleve. Am Nachmittag kontrollierte die Bundespolizei einen 34-jährigen Bulgaren als Fahrgast in einem grenzüberschreitenden Reisebus auf der Autobahn 52 an der Anschlussstelle Elmpt. Der Mann konnte sich mit seinem gültigen bulgarischen Personalausweis ausweisen. Eine Überprüfung ergab, dass er von der Staatsanwaltschaft Dresden mit einem Haftbefehl gesucht wird. Der Verurteilte muss noch eine Geldstrafe von 180,00 Euro zahlen oder eine achttägige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen. Nach Zahlung der Geldstrafe durfte der Mann seine Reise fortsetzen.
Quelle: Presseportal








