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Dortmund: Festnahme nach Fahrzeugkontrolle

Polizei findet Kokain und Bargeld bei mutmaßlichem Dealer. Verdächtiger in Untersuchungshaft, Ermittlungen laufen weiter.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0050

Beamte in Zivil der Polizei Dortmund haben am späten Sonntagabend (18. Januar) einen Verdächtigen festgenommen, der im Verdacht steht, mit Betäubungsmitteln zu handeln. Bei der Überprüfung eines Autos und einer anschließenden Durchsuchung einer Wohnung konnten die Einsatzkräfte Drogen und eine große Menge Bargeld sicherstellen.

Um 22:04 Uhr bemerkten die Beamten am Kreuzungsbereich Hohe Straße / Sonnenstraße einen silbernen VW Touran. Der Fahrer, ein 56-jähriger Dortmunder, war den Polizisten bereits als Drogenhändler bekannt. Die Beamten entschieden sich, den Mann und sein Fahrzeug zu kontrollieren.

Schon bei der ersten Durchsuchung der Person und des Autos fanden die Einsatzkräfte einen mittleren dreistelligen Geldbetrag sowie zwei Mobiltelefone. Der 56-Jährige hatte seine Ware in einem besonderen Versteck platziert: Unter dem Fahrersitz entdeckten die Beamten eine Socke, in der sich mehrere fertig verpackte Folienröhrchen mit Kokain befanden. Die Beamten nahmen den Dortmunder vorläufig fest und sicherten die Beweismittel. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung wurden die Ermittler erneut fündig und stellten einen weiteren Geldbetrag im mittleren vierstelligen Bereich sicher, bei dem der Verdacht besteht, dass es sich um Einnahmen aus illegalen Drogengeschäften handelt.

Gegen den 56-Jährigen, der mittlerweile in Untersuchungshaft sitzt, wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Drogenhandels eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg im Jahr 2023 auf 57.879. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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