Zwei Männer festgenommen, Drogen, Handys und Geld beschlagnahmt.
Dortmund: Festnahmen nach Drogenhandel

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0665
Nach einem vermuteten Drogenhandel am Dienstagabend (29. Juli) wurden zwei Männer von Einsatzkräften festgenommen und Drogen, Mobiltelefone und Bargeld sichergestellt.
Um 19.30 Uhr beobachteten Polizisten in der Heiligengartenstraße/Nordstraße einen vermuteten Drogenhandel. Ein verdächtiger Mann knüpfte Kontakt zu mehreren Personen und forderte sie durch ein Handzeichen auf, an Ort und Stelle zu bleiben.
Danach begab er sich in ein Haus in der Missundestraße und wartete dort vor der Haustür. Von einer anderen Person, die das Haus verließ, nahm er eine Tasche entgegen und gab im Gegenzug Bargeld an den Mann.
Bei der Kontrolle und Durchsuchung der beiden Männer (19 und 20 Jahre alt, aus Dortmund) fanden die Beamten eine Plastiktüte mit Drogen und einen vierstelligen Geldbetrag.
Die Drogen, das Geld und die Mobiltelefone wurden sichergestellt. Beide Verdächtigen wurden vorläufig festgenommen. Die Einsatzkräfte brachten sie zur Polizeiwache Nord, um sie erkennungsdienstlich zu behandeln.
Die spezifischen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen nach Überprüfung nicht vor. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Drogenhandels mit Cannabis ein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56.367 auf 57.879, wobei sowohl männliche als auch weibliche Verdächtige betroffen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 auf 18.722. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73.917 – liegt Nordrhein-Westfalen nur knapp darunter.
2022 | 2023 | |
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Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt