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Dortmund: Flucht nach versuchtem Tötungsdelikt

Mehrere Tatverdächtige sind auf der Flucht, nachdem ein Mann auf drei Männer geschossen hat. Die Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0328

Ein versuchtes Tötungsdelikt ereignete sich am Sonntagabend (19.04.2026) in der Borsigstraße: Mehrere Verdächtige sind auf der Flucht.

Um 18:10 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung auf dem Bürgersteig der Borsigstraße / Ecke Gronaustraße zwischen mehreren Personen.

Ein Mann aus einer der Gruppen zog eine Pistole, schoss zuerst in die Luft und dann auf drei Männer (15, 18 und 22 Jahre alt) aus der anderen Gruppe. Fünf mögliche Verdächtige flüchteten zu Fuß.

Niemand wurde verletzt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. Eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Dortmund hat die Untersuchungen übernommen.

Zwei Verdächtige können wie folgt beschrieben werden: Täter 1: 25 bis 27 Jahre alt, 173 bis 180 cm groß, schlank. Er hat blonde Haare und blaue Augen und trägt einen Bart.

Täter 2 ist etwa 30 Jahre alt und 175 cm groß. Er hatte mittellanges Haar und einen schwarzen Vollbart sowie dunkle Kleidung. Beide Männer hatten einen südosteuropäischen Phänotyp.

Die Polizei sucht weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Informationen zu möglichen Verdächtigen geben können. Bitte melden Sie sich bei der Kriminalwache der Polizei Dortmund unter Tel. 0231/132-7441.

Hinweis für Vertreterinnen und Vertreter der Medien: Auskünfte werden nur von Staatsanwalt Felix Giesenregen unter der Telefonnummer 023192626104 erteilt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer und 60 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 Männer und 75 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten registrierten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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