Die Bundespolizei konnte einen Mann nach Flucht und Widerstand festnehmen. Der Mann leistete erheblichen Widerstand und griff die Beamten tätlich an.
Dortmund: Flüchtiger festgenommen nach Widerstand und Angriff

Dortmund (ost)
Am 17. Mai entkam ein Mann der Bundespolizei. Die Flucht wurde von einer Streife der Polizei Dortmund gestoppt. Nach Widerstand und einem tätlichen Angriff wurde eine Ingewahrsamnahme durchgeführt.
Um 10:20 Uhr wurde der eritreische Staatsangehörige am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs von der Streife entdeckt. Als er die Polizisten sah, rannte der Mann weg. Der 27-Jährige ignorierte mehrere Aufforderungen, stehen zu bleiben. Eine vorbeifahrende Streifenwagenbesatzung der Polizei Dortmund erkannte den Flüchtigen, nahm kurz die Verfolgung auf und stellte den Mann. Nachdem er von den Polizisten festgehalten wurde, wurde er von den Bundespolizisten übernommen, gefesselt und zur Dienststelle gebracht. Auf dem Weg dorthin beleidigte der Dortmunder die Beamten und bedrohte die Amtsträger mehrmals mit dem Tod. In den Gewahrsamräumen trat der Eritreer nach ihnen und widersetzte sich der Durchsuchung nach Identitätspapieren. Dabei fanden die Einsatzkräfte mehrere verschlossene Tütchen mit Betäubungsmitteln und ein Schriftstück mit den Daten des Tatverdächtigen. Ein Abgleich der Lichtbilder in den polizeilichen Fahndungssystemen bestätigte die Identität.
Nach der Belehrung äußerte sich der Beschuldigte nicht zu den Vorwürfen. Da der Angreifer den Gewahrsamsbereich mehrmals mit Spucken verunreinigte, wurde ihm von den Uniformierten eine Spuckschutzhaube angelegt. Der Aggressor beruhigte sich nicht, sondern beleidigte und bedrohte die Beamten weiter. Aus diesem Grund ordneten diese eine Gewahrsamnahme an und brachten den Mann in Polizeigewahrsam. Dort wird ein Richter über die Fortdauer des Gewahrsams entscheiden.
Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal








