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Dortmund: Fluggast in Gewahrsam genommen

Ein alkoholisierter Mann verursachte Sachschaden im Flughafen Dortmund und leistete Widerstand gegen die Bundespolizei.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Am 20. Juni wurde einem betrunkenen Mann am Flughafen Dortmund die Weiterreise nach Belgrad von einer Fluggesellschaft verweigert. Nachdem der 35-Jährige mehrmals einem Platzverweis der Bundespolizei nicht nachkam, wurde er von den Beamten in Gewahrsam genommen. Um 15:55 Uhr überprüften Einsatzkräfte der Bundespolizei einen serbischen Staatsbürger im Rahmen der Ausreisekontrolle, der mit einem Flug von Dortmund nach Belgrad reisen wollte. Nachdem der Mann die Ausreisekontrolle passiert hatte, informierte das Boardingpersonal die Bundespolizei telefonisch darüber, dass er aufgrund seiner Alkoholisierung nicht mitfliegen durfte. Die Beamten begleiteten ihn aus dem Boardingbereich und forderten ihn auf, den Flughafen zu verlassen. Kurz darauf trafen die Beamten den 35-Jährigen erneut im Bereich der Flughafeninformation an. Sie erteilten ihm einen Platzverweis, den er jedoch nicht befolgte. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens nahmen die Beamten ihn in Gewahrsam, um den Platzverweis durchzusetzen. Während des Transports zur Dienststelle beleidigte der Mann die Beamten mehrmals, wurde immer aggressiver und wehrte sich gegen die Festnahme. Die Beamten brachten ihn zu Boden, legten ihm Handschellen an und erlitten dabei leichte Verletzungen. Er lehnte eine medizinische Behandlung ab. Nach einer Belehrung schwieg der obdachlose Mann zu den Vorwürfen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa zwei Promille. Im Gewahrsamsraum beschädigte der Beschuldigte eine Tapete und eine Fußleiste. Um 18:50 Uhr übergaben die Bundespolizisten den Mann an die Polizei Dortmund, die ihn in Gewahrsam nahm. Zur Sicherung des Strafverfahrens wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 400 Euro erhoben. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung ein und sicherte die Videoaufzeichnungen. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.

Quelle: Presseportal

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