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Dortmund: Führungswechsel im Polizeipräsidium Bochum

Direktion Verkehr unter neuer Leitung. Polizeioberrätin Linda Mrozek übernimmt die Verantwortung für die Verkehrssicherheitsarbeit in Bochum, Herne und Witten. Sie tritt die Nachfolge von Frank Nows an.

Begrüßung der neuen Direktionsleiterin Linda Mrozek durch Polizeipräsidentin Christine Frücht im PP Bochum
Foto: Presseportal.de

Bochum, Herne, Witten (ost)

Zum Jahresbeginn hat die Direktion Verkehr im Polizeipräsidium Bochum eine neue Leitung: Polizeioberrätin Linda Mrozek übernimmt die Verantwortung für die Verkehrssicherheitsarbeit in Bochum, Herne und Witten.

Sie tritt die Nachfolge von Frank Nows an, der die Direktion über viele Jahre hinweg geprägt hat und kürzlich in den Ruhestand verabschiedet wurde. Für sein langjähriges Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedankt sich die Behörde ausdrücklich.

Linda Mrozek kennt die Polizei aus verschiedenen Perspektiven. Nach ihrer Ausbildung in Selm führte sie ihr Weg zum Polizeipräsidium Essen erst in den Wachdienst sowie in die Bereitschaftspolizei, später in die Führungsstelle der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz. Es folgte der Aufstieg in den höheren Dienst und im Anschluss eine Verwendung im Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW. Dort arbeitete sie unter anderem an landesweiten Themen und Projekten zu Führung, Steuerung und Organisation. Zuletzt war sie im Polizeipräsidium Dortmund als Leiterin der Führungsstelle der Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz tätig, bevor sie nun 2026 die Leitung der Direktion Verkehr im Polizeipräsidium Bochum übernommen hat.

„Mich reizt besonders die Vielseitigkeit der Direktion Verkehr“, sagt die neue Leiterin. „Hier treffen operative Arbeit, Ermittlungsarbeit und konzeptionelle Themen unmittelbar aufeinander.“ Gleichzeitig liegt ein zentraler Fokus ihrer neuen Aufgabe auf der Führung der Mitarbeitenden. „Verantwortung bedeutet für mich, für fachliche Themen ebenso einzustehen wie für die Menschen, die diese Arbeit täglich leisten“, betont sie. Ziel sei eine offene, verlässliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb der Direktion und darüber hinaus.

Die Verkehrssicherheitsarbeit im Zuständigkeitsbereich Bochum, Herne und Witten sieht sie auf einem guten Fundament. Bestehende Konzepte und Prozesse will sie jetzt regelmäßig überprüfen und weiterentwickeln – ganz im Sinne der polizeilichen Vision Zero, also dem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten eines Tages auf Null zu bringen.

Den Ausgleich zum anspruchsvollen Berufsalltag findet die neue Direktionsleiterin in der Musik – mit Klarinette und Saxophon – und in der Natur. Ob unterwegs mit dem Wohnwagen oder im eigenen Garten. „Vor allem im Frühling wird nach Dienstschluss als erstes geschaut, was alles wächst und blüht“.

Mit einem klaren Blick und Vorfreude blickt Linda Mrozek auf ihre neue Aufgabe und hat auch eine erste wichtige Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger: „Verkehrssicherheit geht uns alle an. Bitte fahren Sie aufmerksam, legen Sie das Handy weg, passen Sie Ihre Geschwindigkeit an und nehmen Sie Rücksicht.“

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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