Polizei findet Waffen, Munition, Betäubungsmittel und Sprengmittel bei Tatverdächtigem
Dortmund: Gefährliche Körperverletzung

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0106
In der Nacht zum Montag (2.2.) rief eine Frau aus Lünen-Altstedde über den Notruf die Polizei an und berichtete, dass sie von ihrem getrennt lebenden Partner körperlich angegriffen worden sei. Nach bisherigen Informationen hat der 40-jährige Mann sie mit einem Schläger am Kopf verletzt und ihren neuen Lebensgefährten bedroht. Danach fuhr er mit einem Auto vom Tatort weg.
Die Polizeikräfte suchten zusammen mit der Frau einen Kellerraum auf. Dort entdeckten die Beamten eine Handgranate, verschiedene Waffen, Munition, Betäubungsmittel und andere Gegenstände.
Die Einsatzkräfte trafen den Verdächtigen kurz darauf an der Wohnadresse seiner Eltern an. Er übergab den Beamten eine Schreckschusswaffe. Die Polizisten brachten ihn dann zur Polizeiwache.
Um die gefundenen Gegenstände zu untersuchen, wurde das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen hinzugezogen. Die Experten sicherten Teile der Munition und sprengten die Handgranate kontrolliert auf einem Feld.
Die Beamten stellten Betäubungsmittel, den Schläger, verschiedene Waffen, weitere Munition und einen kleinen Waffenschein sicher.
Es lagen keine besonderen Voraussetzungen für Untersuchungshaft vor. Der Verdächtige muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die meisten Fälle wurden in Nordrhein-Westfalen verzeichnet, wo im Jahr 2023 insgesamt 73917 Fälle gemeldet wurden. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im selben Jahr die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








