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Dortmund: Gefährlicher Schlafplatz neben den Schienen

Mann schläft lebensgefährlich nahe Gleisen, Bundespolizei warnt vor tödlichen Gefahren im Gleisbereich.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Am 1. August löste ein Mann einen Einsatz von Rettungskräften und Bundespolizei an der Bahnstrecke zwischen Dortmund und Witten aus. Der Mann hatte sich direkt neben den Gleisen hingelegt, um zu schlafen.

Um 07:40 Uhr meldete der Lokführer einer S-Bahn der Linie S5 eine Person, die in Dortmund direkt neben den Gleisen lag. Die Rettungskräfte trafen schnell am Einsatzort ein, weckten den 35-jährigen Deutschen und brachten ihn sicher weg von der Gefahrenzone. Die Bundespolizeibeamten, die ankamen, führten vor Ort eine Befragung und Kontrolle des Dortmunders durch. Es gab keine Anzeichen für Selbstgefährdung oder suizidale Absichten. Es wurden auch keine Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum gefunden. Nach einer Belehrung gab der 35-Jährige keine Erklärung ab, warum er seinen lebensgefährlichen Schlafplatz gewählt hatte. Aufgrund des Vorfalls und der notwendigen Sperrung der Strecke kam es zu Beeinträchtigungen und Verspätungen im Zugverkehr. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann freigelassen. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Störung öffentlicher Betriebe gegen den Dortmunder ein.

Die Bundespolizei betont erneut, wie leichtsinnig und lebensgefährlich es ist, sich im Gleisbereich aufzuhalten. Moderne Züge sind oft erst hörbar, wenn es bereits zu spät ist. Zudem können sie nicht ausweichen. Es drohen tödliche Gefahren nicht nur durch den Zugverkehr an sich, sondern auch durch Betriebsanlagen wie stromführende Teile, Masten und andere Infrastruktur. Präventionshinweise sind unter anderem im Internet verfügbar unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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