Behörden bündeln Kräfte für mehr Sicherheit in Dortmunds Innenstadt. Erfolgreiche Zusammenarbeit stärkt Sicherheitsempfinden und führt zu positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung.
Dortmund: Gemeinsamer Einsatz gegen Kriminalität

Dortmund (ost)
Am 20.05.2026 haben die Polizei Dortmund, das Ordnungsamt der Stadt Dortmund und die Bundespolizei Dortmund gemeinsame Präsenzstreifen und Schwerpunktkontrollen in der Umgebung des Dortmunder Hauptbahnhofs und der umliegenden Innenstadtbereiche durchgeführt. Das Ziel war die Bekämpfung von Gewalt- und Drogenkriminalität sowie unerlaubter Migration in den kriminalitätsgeprägten Phänomenbereichen rund um den Hauptbahnhof und in der Dortmunder Innenstadt. Um die Kompetenzen und Ressourcen der einzelnen Partner zu bündeln, wurde der Einsatz behördenübergreifend mit Kräften der Bundespolizei, des kommunalen Ordnungsdienstes und der Polizei Dortmund durchgeführt. Es gab viele Feststellungen. Neben Fahndungserfolgen wurden mehrere Straf- und Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen unerlaubten Aufenthalts, Urkundenfälschung, Verstoßes gegen das BtmG, das KrWG (Müllentsorgung) sowie das NiSchG erstattet. Außerdem wurden verschiedene Pfeffersprays (Tierabwehrsprays) sichergestellt.
Mit diesem umfassenden Ansatz sollte die enge Zusammenarbeit zwischen den Partnerbehörden sichtbarer gemacht und das Sicherheitsempfinden der Bürger und Bahnnutzer gestärkt werden. Die jeweiligen Hintergründe und Erfahrungswerte der Einsatzkräfte aus Bund, Land und Kommune konnten gezielt und effektiv eingesetzt werden. Dieser behördenübergreifende Einsatz wurde bereits im Sommer 2025 in ähnlicher Weise sehr erfolgreich durchgeführt. Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung waren durchweg positiv. Die Einsätze sollen nun kontinuierlich und regelmäßig durchgeführt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56.367 auf 57.879. Darunter waren 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 Nicht-Deutsche im Jahr 2022. Im Jahr 2023 waren es 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl von Drogenfällen verzeichneten, ist Nordrhein-Westfalen dennoch stark betroffen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt







