Ein 45-jähriger Autofahrer zeigte vor einer Grundschulklasse gefährliches Fahrverhalten. Trotz Flucht beleidigte er eine Polizistin schwer.
Dortmund: Gesuchter Autofahrer vor Kindern rücksichtslos gefahren

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0370
Am Donnerstagmorgen (7. Mai) fiel ein 45-jähriger Fahrer in der Nordstadt durch seine schnelle und gefährliche Fahrweise auf. Sein Fahrverhalten wurde direkt vor einer Grundschulklasse, die ein Fahrradtraining absolvierte, beobachtet. Dem Fahrer wird dies jedoch nicht mehr so leicht passieren, da ein Haftbefehl gegen ihn vorlag.
Ein Polizeibeamter der Polizei Dortmund führte am Donnerstagmorgen um 9 Uhr Verkehrserziehung für Grundschulkinder in der Nordstadt durch. Der 45-jährige Fahrer fiel an der Kreuzung Uhlandstraße/Goethestraße durch sein schnelles Fahren auf. Er überholte einen Lastwagen und schnitt ihm dann den Weg ab.
Der Fahrer wollte nicht kontrolliert werden und flüchtete. Er nutzte jedoch die Gelegenheit, die Polizeibeamtin auf türkisch sexuell zu beleidigen.
Der Mann fuhr davon, hielt kurz an, um die Beamtin anzuschreien, und fuhr dann weiter. Passanten, Eltern und auch die Grundschüler beobachteten die gesamte Situation. Die Polizei startete sofort eine Fahndung nach dem Fahrer. Er kehrte wenig später zu Fuß an den Ort zurück.
Die Polizei kontrollierte den Mann und musste ihn aufgrund seiner Aufgebrachtheit mit zusätzlichen Kräften unter Kontrolle halten. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Da er das geforderte Geld nicht zahlen konnte, wurde er von den Einsatzkräften in die JVA gebracht.
Der Fahrer erwartet nun neben dem Verkehrsdelikt auch eine Anzeige wegen Beleidigung und anderen Vorwürfen.
Die Polizei Dortmund fordert alle Verkehrsteilnehmer dazu auf, insbesondere für unsere Kinder ein Vorbild zu sein und gegenseitig Rücksicht zu nehmen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Der Großteil der Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








