Ein Haftbefehl wurde gegen den 37-jährigen Tatverdächtigen wegen versuchten Totschlags erlassen. Zwei Männer wurden aufgrund von Notwehr/Nothilfe aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
Dortmund: Haftbefehl gegen 37-Jährigen

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0478
Wie bereits bei der fortlaufenden Nummer 0475 berichtet, ereignete sich am Samstagabend, dem 13. Juni, gegen 18:50 Uhr an der Kreuzung Kamener Straße/Unnaer Straße ein versuchtes Tötungsdelikt im Rahmen einer körperlichen Auseinandersetzung innerhalb der Familie.
Nach dem Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ der zuständige Haftrichter einen Haftbefehl gegen den 37-jährigen Tatverdächtigen wegen versuchten Totschlags.
Die beiden Männer im Alter von 33 und 49 Jahren, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren, wurden aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass sie in Notwehr/Nothilfe gehandelt haben.
Medienvertreter werden gebeten, sich bei Rückfragen zur Pressemitteilung ausschließlich an Staatsanwältin Gülkiz Yazir unter 0231-926-26121 zu wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, sowie 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








