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Dortmund: Halteverbotszone führt zu 9 Strafanzeigen/Ordnungswidrigkeiten

Am Freitagnachmittag wurde ein Fahrzeugführer im absoluten Halteverbot erwischt. Neben Alkoholkonsum und fehlender Fahrerlaubnis führte ein gestohlenes Kennzeichen zu weiteren Vergehen.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0307

Am Freitag Nachmittag, dem 10. April, wurde ein Fahrer gegen 16:00 Uhr trauriger Rekordhalter des Tages. In Bissenkamp in Dortmund parkte der Fahrer, ein 32-jähriger Dortmunder, im absoluten Halteverbot und löste zahlreiche Maßnahmen aus.

Unsere aufmerksamen Kollegen hatten anscheinend den richtigen Instinkt. Als sie zum Auto gingen, konnten sie eine Person feststellen, die auf dem Beifahrersitz starken Alkohol konsumierte. Der Fahrersitz war leer.

Der Beifahrer, der sich als Zwillingsbruder des Fahrers herausstellte, ging dann in die örtliche Spielhalle und kehrte dann mit seinem Bruder (dem vermutlichen Fahrer) an den Kontrollort zurück.

Die Polizeibeamten überprüften den 32-jährigen Dortmunder und das falsch geparkte Auto. Er gab an, dass er keine Papiere bei sich hatte. Eine mündliche Identitätsangabe stellte sich als falsch heraus. Als die Kollegen ihn aufforderten, aus dem Auto auszusteigen, wurde eine Machete zwischen dem Fahrersitz und der Autotür griffbereit festgestellt.

Die Beamten nahmen den 32-Jährigen vorübergehend in Gewahrsam.

Während der weiteren Klärung des Sachverhalts wurde festgestellt, dass der Dortmunder keine gültige Fahrerlaubnis besaß, er unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln gefahren war und er mutmaßliches Diebesgut bei sich führte.

Die Polizeibeamten stellten auch Betäubungsmittel sicher. Bei weiteren Überprüfungen stellte sich heraus, dass die Kennzeichen nicht zum Auto gehörten und gestohlen waren. Daher bestand weder Versicherungsschutz noch waren Steuern bezahlt worden. Alles begann mit einem Parkverstoß im absoluten Halteverbot…

Der 32-jährige Dortmunder erwartet nun eine Vielzahl von Strafanzeigen und Ordnungswidrigkeiten. Die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen nicht vor. Positiv: Er wird in nächster Zeit nicht im absoluten Halteverbot stehen können.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und 57.879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49.610 Männer und 6.757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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