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Dortmund: ICE-Tür unbefugt geöffnet, Ermittlungen nach Störung des Betriebs

Am Bahnhof Kamen wurde am 12. Mai ein ICE durch unerlaubtes Öffnen einer Tür gestoppt. Die Bundespolizei ermittelt nun nach dem Vorfall.

Foto: unsplash

Kamen (ost)

Am 12. Mai kam es am Bahnhof Kamen zu einer Störung im Zugverkehr und der Beeinträchtigung von Notfallmaßnahmen, nachdem ein Mann die Notentriegelung eines ICE betätigte.

Um die Mittagszeit befand sich der 29-jährige Mann mit zwei anderen Personen am Bahnhof Kamen, um mit dem Zug nach Dortmund zu fahren. Da der ICE 944 unerwartet hielt, versuchten die drei Männer in den Zug zu steigen. Da sich die Türen nicht öffneten, entschied sich einer von ihnen dazu, die Notentriegelung an der Außenseite des Zuges zu betätigen.

Der Lokführer erhielt daraufhin eine Meldung über eine offene Tür. Aus Sicherheitsgründen konnte der Zug nicht weiterfahren, daher überprüfte das Zugpersonal alle Türen und identifizierte die drei Personen. Während ein Zugbegleiter mit ihnen sprach, gelang es einer Person unerkannt zu flüchten.

Die Bundespolizei fand vor Ort nur zwei der drei Männer. Die Beamten klärten die Männer auf, woraufhin einer zugab, die Notentriegelung betätigt zu haben, um in den Zug zu gelangen. Danach machten der Obdachlose und der Mann aus Dortmund keine weiteren Angaben. Eine sofortige Fahndung nach der dritten Person verlief ergebnislos.

Die Bundespolizei leitete daraufhin eine Untersuchung ein.

Quelle: Presseportal

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