Am Dienstagabend wurden vier Minderjährige auf den Gleisen in Dortmund-Mengede entdeckt. Die Bundespolizei warnt vor den lebensgefährlichen Konsequenzen.
Dortmund: Jugendliche im Gleis – Bundespolizei warnt vor Lebensgefahr

Dortmund (ost)
Am Dienstagabend (15. September) wurden vier Minderjährige in Dortmund-Mengede auf und neben der Bahnstrecke gesichtet. Die Bundespolizei und die Feuerwehr Dortmund wurden zur Suche alarmiert.
Um 17:55 Uhr meldete die Bundespolizei in Dortmund einen möglichen Betriebsunfall in Dortmund-Mengede. Die Bahnstrecke wurde sofort in beide Richtungen gesperrt. Der Triebfahrzeugführer berichtete vor Ort, dass er mit dem Zug (RB 32) am Haltepunkt (in Richtung Nette) losgefahren sei und kurz darauf vier junge Männer auf den Gleisen gesehen habe. Einer von ihnen soll sich direkt auf den Gleisen befunden haben und in Richtung des Regionalzuges gelaufen sein. Der 25-Jährige leitete sofort eine Schnellbremsung ein, als er den Zug bemerkte, der mit etwa 120 km/h fuhr. Der Minderjährige sprang aus dem Gleisbett, als er den Zug bemerkte, jedoch konnte der Zugführer nicht sicher sagen, ob er ihn berührte.
Die Feuerwehr Dortmund und die Bundespolizei suchten die Bahnstrecke ab, unterstützt durch einen Hubschrauber. Es wurde keine verletzte Person gefunden und auch der Zug wies keine Anzeichen einer Kollision auf.
In der RB 32 befanden sich insgesamt 126 Passagiere, von denen eine Person einen Schock erlitt und medizinisch versorgt wurde. Der Zugführer wurde ebenfalls ausgetauscht.
Die Bundespolizei warnt davor, wie gefährlich es ist, sich im Gleisbereich aufzuhalten. Moderne Züge sind oft erst sehr spät zu hören und können nicht ausweichen. Es drohen nicht nur Gefahren durch den Zugverkehr selbst, sondern auch durch Betriebsanlagen wie stromführende Teile, Masten und andere Infrastruktur. Durch den Luftdruck, der durch vorbeifahrende Züge entsteht, können Gegenstände in Bewegung geraten, die sich direkt am Bahnsteig befinden. Die Sicherheitslinie sollte erst überschritten werden, wenn der Zug vollständig zum Stillstand gekommen ist.
Präventionshinweise finden Sie unter anderem im Internet unter: https://bundespolizei.de/sicher-im-alltag/sicher-auf-bahnanlagen#
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesfälle, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








