Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Dortmund: Kind durch Böller verletzt, Polizei sucht Zeugenhinweise

Ein Zehnjähriger wurde auf einem Spielplatz durch einen explodierenden Böller schwer verletzt. Die Polizei bittet um Hinweise zum flüchtigen Jugendlichen.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0039

Wie bereits gemeldet, wurde ein Zehnjähriger am 10.01. auf einem Spielplatz an der Wielandstraße durch einen explodierenden Böller schwer verletzt: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/6194383. Das Kind befindet sich weiterhin im Krankenhaus.

Nach bisherigen Informationen sprach ein Jugendlicher den Neunjährigen und seinen zehn Jahre alten Kameraden gegen 15 Uhr auf dem Spielplatz an. Die Kinder waren gerade dabei, einen Schneemann zu bauen. Der Jugendliche übergab dem Zehnjährigen einen Böller und zündete ihn an. Der Feuerwerkskörper explodierte in der Hand des Kindes.

Erste Untersuchungen ergaben Hinweise auf einen 14-jährigen Dortmunder. Da sich dieser Verdacht im Verlauf der Ermittlungen nicht bestätigen ließ, bittet die Polizei um Zeugenaussagen: Wer hat die Tat gesehen und kann insbesondere Informationen über den Jugendlichen geben?

Dieser kann wie folgt beschrieben werden:

Nach der Tat floh der Jugendliche auf einem schwarzen E-Scooter in Richtung Norden.

Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231/132-7441 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei 458 männliche, 60 weibliche und 206 nicht-deutsche Verdächtige beteiligt waren. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl an Mordfällen verzeichneten, war Nordrhein-Westfalen mit 470 Fällen im Jahr 2023 stark betroffen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24