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Dortmund: Kontrollen für Sicherheit in Bus und Bahn

Beamte von Polizei Dortmund, Bundespolizei und DSW21 führten gemeinsame Kontrollen zur Bekämpfung von Kriminalität in Bus und Bahn durch.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0397

Am 19.05.2026 führten Polizeibeamte aus Dortmund und der Bundespolizei zusammen mit DSW 21 zahlreiche Kontrollen am Dortmunder Hauptbahnhof und an ausgewählten Stadtbahnhaltestellen durch. Der Fokus lag nicht nur auf der Bekämpfung von Drogen- und Gewaltkriminalität, sondern auch auf Maßnahmen zur Reduzierung von Messerkriminalität im öffentlichen Raum.

Das Ziel der Kontrollen ist es, die Sicherheit am Dortmunder Hauptbahnhof und den Stadtteilbahnhöfen zu stärken. Seit 2018 arbeitet das Polizeipräsidium Dortmund im Rahmen des Präsenzkonzepts („SiBB – Sicherheit in Bus und Bahn“) eng mit der Bundespolizei, DSW21 und dem kommunalen Ordnungsdienst zusammen.

Zwischen 13:00 Uhr und 20:00 Uhr führten die Einsatzkräfte insgesamt 141 Personenkontrollen durch, von denen 60 in Gesprächen mit Bürgern endeten und 17 mit Platzverweisen. Der Schwerpunkt lag am Dortmunder Hauptbahnhof sowie den Stadtbahnhaltestellen Kampstraße und Leopoldstraße.

Im Verlauf der Kontrollen gab es vier Strafanzeigen, vier Festnahmen und eine Zuführung zur Wache. Zudem wurden zwei Berichte und zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz erstellt. Zwei Messer wurden sichergestellt und werden auf eine mögliche Einbeziehung in das Messertrageverbot geprüft.

Die DSW21-Mitarbeiter (Fahrausweisprüfer) kontrollierten insgesamt 2692 Fahrgäste, bei denen 171 Beanstandungen festgestellt wurden.

Einige Vorfälle im Überblick:

Bundespolizeibeamte trafen am Dortmunder Hauptbahnhof einen 45-jährigen Mann an. Es stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er inhaftiert.

Ebenfalls am Dortmunder Hauptbahnhof wurde ein 45-jähriger Mann mit einem teuren Fahrrad angetroffen. Da er keinen Eigentumsnachweis erbringen konnte und einen ausstehenden Haftbefehl hatte, wurde das Fahrrad beschlagnahmt und er in Gewahrsam genommen.

Ähnliches ereignete sich mit einem 30-jährigen Mann an der Haltestelle Leopoldstraße, bei dem ebenfalls ein Haftbefehl festgestellt wurde. Auch er wurde in Gewahrsam genommen.

Während der gemeinsamen Kontrollen am Dortmunder Hauptbahnhof wurden zwei Personen wegen des Verdachts auf illegalen Aufenthalt angetroffen. Eine Person wurde nach der Identifizierung vorzeitig entlassen, die andere in Gewahrsam genommen.

Um die öffentliche Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr zu gewährleisten und das Sicherheitsgefühl der Reisenden zu stärken, sind auch zukünftig weitere Kontrollen von Fahrgästen und Verdächtigen geplant.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der aufgezeichneten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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