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Dortmund: Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit.

Die Polizei Dortmund setzt Präsenzkonzeption Fokus konsequent fort, um Bürgerinnen und Bürger zu schützen und Straftaten zu verfolgen.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Lfd. Nr.: 0573

Die Polizei Dortmund hat in der vergangenen Woche ihr Präsenzkonzept Fokus mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei konsequent fortgesetzt. Vom 2. bis 8. Juli lag der Fokus der Einsatzmaßnahmen erneut auf der Dortmunder Innenstadt und der nördlichen Innenstadt mit ihren bekannten Brennpunkten. Das Ziel bleibt, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger durch eine deutlich sichtbare Polizeipräsenz zu stärken, Straftaten konsequent zu verfolgen und Störungen der öffentlichen Ordnung frühzeitig zu unterbinden.

Erhöhte Präsenz. Mehr Sicherheit. Dafür waren täglich uniformierte und zivile Einsatzkräfte an verschiedenen Schwerpunkten im Einsatz. Kontrollen fanden unter anderem in den Bereichen rund um das Café Kick, die Kampstraße, die Katharinentreppe, den Alten Markt, den Nordmarkt, den Dietrich-Keuning-Park, den Nordausgang des Hauptbahnhofs und anderen Orten statt, die Gegenstand von Bürgerbeschwerden waren.

Insgesamt wurden in der Woche 206 Personen überprüft, 66 Platzverweise ausgesprochen und drei Haftbefehle vollstreckt.

Die intensive Präsenz führte zu einer Vielzahl polizeilicher Maßnahmen. Bereits am 2. Juli wurde in der Nordstadt ein 18-jähriger Mann aufgrund eines bestehenden Haftbefehls festgenommen.

Am 3. Juli reagierte die Polizei auf Beschwerden über campierende Personen in Hauseingängen der Clausthaler Straße. Mehrere Personen aus der Drogenszene erhielten Platzverweise. Zudem wurde am Brügmannplatz ein niedriger dreistelliger Bargeldbetrag zur präventiven Vermögensabschöpfung sichergestellt, da kontrollierte Personen die Herkunft des Geldes nicht plausibel erklären konnten.

Am 6. Juli stellten Polizeikräfte im Bereich des Café Kick einen Kokainhandel fest. Verkaufsfertige Konsumeinheiten und Bargeld wurden beim Tatverdächtigen sichergestellt. Darüber hinaus wurden mehrere Strafverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln eingeleitet und durch schnelles Eingreifen der Beamten wurde eine Auseinandersetzung in der Drogenszene verhindert.

In der Braunschweiger Straße führte eine kurzfristige Observation zur vorläufigen Festnahme eines mutmaßlichen Kokainhändlers. Bei ihm wurden eine nicht geringe Menge Kokain sowie ein gefährlicher Gegenstand, ein spitzes Dekomesser, sichergestellt. Zudem besitzt der Mann kein Aufenthaltsrecht in Deutschland. Aus diesem Grund wurde eine Strafanzeige wegen des unerlaubten Aufenthalts in Deutschland erstellt. Bei weiteren Ermittlungen durchsuchten die Einsatzkräfte einen Kiosk, in dem mehrere Bargeldverstecke mit insgesamt fast 5.000 Euro gefunden und präventiv sichergestellt wurden. Außerdem wurde ein Elektroimpulsgerät gefunden und ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

Auch im Dietrich-Keuning-Park wurden Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz und Drogenhandel festgestellt. Bargeld und Drogen wurden sichergestellt. Bei einer Verkehrskontrolle auf der Jägerstraße überprüften die Beamten außerdem einen Autofahrer, der unter dem Einfluss von Drogen stand. Während der Kontrolle wurde in seinem Auto ein Einhandmesser gefunden. Die Polizisten leiteten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren und Strafverfahren gegen ihn ein.

Am 7. Juli gingen Einsatzkräfte im Stadtgarten sowie im Bereich des Nordausgangs des Hauptbahnhofs und des Dietrich-Keuning-Parks erneut konsequent gegen den Drogenhandel vor. Mehrere mutmaßliche Dealer wurden kontrolliert, Drogen und Bargeld sichergestellt und Strafverfahren eingeleitet. Ein Dealer versuchte, als er die Polizei sah, etwas in seiner Unterhose zu verstecken. Die Beamten fanden ein größeres Stück vermutlich Kokain genau an dieser Stelle und Bargeld in der Hosentasche. Bei einem Tatverdächtigen wurde zudem ein illegaler Aufenthalt in Deutschland festgestellt. Außerdem wurden griffbereit abgelegte Messer und ein Reizstoffsprühgerät sichergestellt. Die Polizisten fertigten entsprechende Strafanzeigen. Bei einer Personenkontrolle am Nordmarkt wurde außerdem eine große Menge Kokain gefunden und sichergestellt. Auch hier folgten Strafverfahren.

Am 8. Juli wurde in der Nordstadt eine Frau aufgrund von zwei bestehenden Haftbefehlen festgenommen. Sie wurde in die Justizvollzugsanstalt Gelsenkirchen gebracht. Zudem wurde ein Randalierer am Nordmarkt festgestellt, der sich in ein vorbeifahrendes Cabrio setzte. Die Einsatzkräfte brachten ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam. Bei einer Verkehrskontrolle wurde außerdem ein Strafverfahren wegen Fahrens unter dem Einfluss von THC eingeleitet.

Die Polizei Dortmund wird ihre Präsenzkonzeption Fokus auch weiterhin konsequent fortsetzen. Neben der sichtbaren Präsenz im öffentlichen Raum bilden gezielte Kontrollen, die konsequente Verfolgung von Straftaten sowie die enge Orientierung an aktuellen Beschwerdelagen die Grundlage der Einsätze.

Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit.

Quelle: Presseportal

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