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Dortmund: Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit.

PK Fokus: Positive Wochenbilanz. Einsatzkräfte stellen Einbruchswerkzeug und Betäubungsmittel sicher.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0450

Auch in der vergangenen Woche waren die Polizeieinsätze in der Dortmunder Innenstadt und verschiedenen Stadtteilen des gesamten Zuständigkeitsbereichs des Polizeipräsidiums Dortmund aktiv. Die Auswahl der Kontrollstellen erfolgt regelmäßig auf Basis der lokalen Kriminalitätsbelastung und Bürgerhinweise. Durch die verstärkte Präsenz der Polizei senden wir ein klares Signal an die Bewohner, um das Sicherheitsgefühl zu stärken und die öffentliche Sicherheit zu verbessern. Dies beinhaltet präventive Maßnahmen, konsequente Ansprachen und die Verfolgung von Straftaten. Unser Ziel ist es, die Kriminalität zu reduzieren, die objektive Sicherheitslage zu verbessern und die Lebensqualität in der Innenstadt und den Stadtteilen zu steigern.

Aufgrund von Beschwerden und einem schweren Verkehrsunfall wurde auch der Bereich Phönix West in die Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen einbezogen. Während der Kontrollen wurden jedoch nur wenige Personen und Fahrzeuge angetroffen. Auch der Dortmunder Wall war wenig frequentiert.

Insgesamt wurden 121 Personen und 36 Fahrzeuge kontrolliert. Es wurden elf Platzverweise erteilt, 26 Ordnungswidrigkeiten und 17 Verkehrsverstöße geahndet. Zudem wurden sieben Strafanzeigen erstattet und sieben Gegenstände sichergestellt, darunter ein Messer.

In den Bereichen Heinrich-Schmitz-Platz, Westpark und Hohen Wall wurden drei Personen kontrolliert, die mit Drogen handelten. Die Betäubungsmittel und das Bargeld in typischer Stückelung wurden sichergestellt und entsprechende Anzeigen erstattet.

An der Beurhausstraße trafen die Beamten auf einen bekannten Straftäter. Bei der Kontrolle fanden sie Einbruchswerkzeug, das beschlagnahmt wurde.

Insgesamt verlief die Woche ruhig, was möglicherweise auch mit den kühlen Temperaturen und dem wechselhaften Wetter zusammenhängt.

Der Sommer steht jedoch vor der Tür, daher ist eine Belebung der Stadtteile und der Innenstadt in naher Zukunft zu erwarten. Im Rahmen des Präsenzkonzepts „Fokus“ wird die Polizei Dortmund weiterhin mit viel Personal präsent sein und flexibel auf Veränderungen reagieren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 56367 im Jahr 2022 auf 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2023 18722 nicht-deutsche Staatsbürger. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten gemeldeten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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