Die Polizei führte einen umfangreichen Einsatz in der Soester Innenstadt durch, um Sicherheit zu erhöhen und Straftaten zu verhindern. Trotz hohem Besucheraufkommen blieb die Lage ruhig.
Dortmund: Mehr Sicherheit in Soest – Polizeieinsatz am 30.04.2026

Soest (ost)
Am vergangenen Donnerstag, dem 30. April 2026, führte die Polizeiwache Soest bis spät in die Nacht einen umfassenden Schwerpunkteinsatz in der Soester Innenstadt, am Bahnhof und rund um den Petrikirchplatz durch.
Das Ziel des Einsatzes war es, die Sicherheit in der Innenstadt zu erhöhen, das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken und insbesondere Eigentums- und Gewaltdelikte frühzeitig zu verhindern. Dazu waren uniformierte Kräfte verstärkt präsent und suchten aktiv den Kontakt zu Besuchern, Gastronomen und Sicherheitsdiensten.
Überprüfungen und Maßnahmen
Bereits am frühen Abend wurden gezielte Überprüfungen am Bahnhof und in der Innenstadt durchgeführt. Insgesamt wurden 21 Personen überprüft, davon 13 im Bahnhofsbereich.
Dabei wurden unter anderem folgende Maßnahmen ergriffen:
Einsatz während „Tanz in den Mai“ Im weiteren Verlauf verlagerte sich der Schwerpunkt des Einsatzes in die Soester Altstadt. Anlässlich der Veranstaltung „Tanz in den Mai“ fanden in zahlreichen Lokalitäten sowie auf dem Petrikirchplatz Feierlichkeiten mit Livemusik und Gastronomie statt. Zu Spitzenzeiten besuchten etwa 500 bis 600 Personen die Veranstaltungen im öffentlichen Raum.
Die Polizei zeigte sowohl auf dem Petrikirchplatz als auch in der Umgebung von stark frequentierten Gastronomiebetrieben kontinuierlich Präsenz.
Durch frühzeitige Ansprache potenzieller Störergruppen und schnelle Reaktionszeiten konnten Straftaten weitgehend verhindert oder konsequent verfolgt werden.
Trotz des großen Besucherandrangs blieb die Situation insgesamt ruhig. In der Altstadt wurde lediglich eine Körperverletzung registriert.
Positive Rückmeldungen
Die verstärkte Präsenz der Polizei und die direkte Ansprechbarkeit der Einsatzkräfte wurden von vielen Bürgern positiv aufgenommen. Der Einsatz trug somit wesentlich zur Erhöhung von Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum bei.
Die Polizei wird auch zukünftig ähnliche Einsätze durchführen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg bis 2023 auf 57879. Darunter waren 2023 51099 männliche Verdächtige und 6780 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








