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Dortmund: Öffentlichkeitsfahndung nach Tötungsdelikt in Marsberg

Staatsanwaltschaft Arnsberg erlässt zwei Untersuchungshaftbefehle gegen dringend tatverdächtige Männer. Die Polizei Dortmund sucht nach den flüchtigen Männern aus Hamm.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0787

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Arnsberg und der Polizei Dortmund

Nach dem Mord in Marsberg am Samstagabend des 19. Septembers (Fortlaufende Nummer 0781) sucht die Polizei Dortmund auf Antrag der Staatsanwaltschaft Arnsberg mit Fotos nach den beiden flüchtigen, 22 und 23 Jahre alten Männern aus Hamm, die dringend verdächtigt werden, einen Totschlag in Verbindung mit schwerer Körperverletzung begangen zu haben.

Die Fotos sind im Fahndungsportal NRW zu finden:

Falls Sie die Personen identifizieren können oder Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen können, bitten wir Sie, die Polizei unter der Notrufnummer 110 oder die Kriminalwache Dortmund unter 0231-132 7441 zu informieren.

Hinweis für Journalisten: Presseauskünfte werden ausschließlich von der Staatsanwaltschaft Arnsberg erteilt. Bitte richten Sie daher Rückfragen zu dieser Pressemitteilung an Staatsanwältin Annika Berg unter der Telefonnummer 02931/804-893.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, mit 596 männlichen, 75 weiblichen und 310 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu lag die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 bei 470 Fällen in Nordrhein-Westfalen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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