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Dortmund: Polizei beschlagnahmt Amphetamin und Bargeld

Erfolgreiche Wohnungsdurchsuchung in Lünen führt zur Beschlagnahmung von Drogen und Geld. Beamte stellen Strafanzeige wegen Handel mit Cannabis.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0158

Erfolg im Kampf gegen die Drogenkriminalität: Zivile Einsatzkräfte der Polizei Dortmund haben am Donnerstagnachmittag (19. Februar) nach einer erfolgreichen Wohnungsdurchsuchung in Lünen Cannabis, Amphetamin und Bargeld beschlagnahmt.

Nachdem mehrere Personen gegen 15:30 Uhr wiederholt für kurze Zeit ein Mehrfamilienhaus in der Jägerstraße betraten, fanden die Einsatzkräfte bei einer anschließenden Kontrolle eines 34-jährigen Lüneners Cannabis. Der Zeuge gab an, dass er das Cannabis zuvor in dem Mehrfamilienhaus gekauft hatte. Aufgrund mehrerer Hinweise, dass ein 53-jähriger Bewohner des Hauses als mutmaßlicher Drogendealer tätig ist, durchsuchten die Beamten nach mündlicher Genehmigung der Staatsanwaltschaft Dortmund die Wohnung.

Bei der Durchsuchung konnten größere Mengen Cannabis und Cannabisprodukte sowie kleinere Mengen Amphetamin und Bargeld gefunden und beschlagnahmt werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erstatteten die Beamten Anzeige wegen Handels mit Cannabis.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich und 6757 weiblich, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen damit an der Spitze.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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