Die Bundespolizei untersucht eine gewalttätige Situation am Bahnhofsvorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofs. Ein Mann soll mit einer Glasflasche um sich geschlagen haben.
Dortmund: Polizei ermittelt nach Auseinandersetzung auf Bahnhofsvorplatz

Dortmund (ost)
Nach einem Vorfall auf dem Bahnhofsvorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofs ermittelt die Bundespolizei wegen Körperverletzungsdelikten. Im Zuge der Untersuchungen wurden auch Drogen von den Beamten sichergestellt. Am 12. Juni gegen 23:00 Uhr bemerkten Bundespolizisten eine körperliche Auseinandersetzung auf dem Vorplatz. Gemäß den bisherigen Untersuchungen geriet ein 42-jähriger Deutscher aus Werl zunächst in einen verbalen Streit mit einem unbekannten Mann. Später drängte eine 22-jährige obdachlose Frau den 42-Jährigen in einen nicht überwachten Bereich, wo ein weiterer Tatverdächtiger dem Mann ins Gesicht schlug. Danach versuchte der 42-Jährige laut den Erkenntnissen, einen 29-jährigen polnischen Staatsangehörigen mit einer Wodkaflasche zu schlagen. Die DB Sicherheit trennte die Beteiligten, wobei der Deutsche angeblich auch in Richtung eines Sicherheitsmitarbeiters schlug. Zum aktuellen Zeitpunkt wurde niemand verletzt. Die Bundespolizei identifizierte die Beteiligten und brachte den 42-Jährigen zur weiteren Klärung des Sachverhalts zum Bundespolizeirevier Dortmund. Dort wurden die vorhandenen Videoaufnahmen ausgewertet und eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt. Die Untersuchungen ergaben, dass der Mann zuvor selbst Opfer einer Körperverletzung durch einen unbekannten Tatverdächtigen geworden war. Nach Abschluss der strafrechtlichen Maßnahmen wurden alle Beteiligten freigelassen. Die Bundespolizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein.
Quelle: Presseportal








