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Dortmund: Polizei findet Drogen und Waffen bei Wohnungsdurchsuchung

Erfolg für Einsatzkräfte: Festnahme, Haftbefehl vollstreckt, Drogen sichergestellt bei 48-jährigem Dortmunder in Stahlwerkstraße und Borsigstraße.

(C) PP Dortmund
Foto: Presseportal.de

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0179

Weitere Erfolge für die Einsatzkräfte des Präsenzkonzepts „Fokus“. Das Resultat: Eine vorläufige Festnahme, die Ausführung eines offenen Haftbefehls und die Sicherstellung einer großen Menge Amphetamin, Ecstasy und Cannabis.

Am 27.02.2026 beobachteten verdeckte Einsatzkräfte gegen 21 Uhr einen Drogenhandel in der Stahlwerkstraße. Der Käufer wurde kontrolliert und es wurden Drogen gefunden.

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Dortmund durchsuchten die Beamten die Wohnung des Verkäufers in der Borsigstraße. Dabei wurden sie von Kolleginnen und Kollegen der Einsatzhundertschaft unterstützt.

In der Wohnung des 48-jährigen Dortmunders fanden die Einsatzkräfte eine erhebliche Menge Drogen, Waffen und Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich. Zur Zeit der Durchsuchung befanden sich fünf weitere Personen in der Wohnung. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen einen Mann ein offener Haftbefehl vorlag. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten bei vier Personen zusätzliche Drogen.

Die Einsatzkräfte brachten die Person mit dem Haftbefehl ins Zentrale Polizeigewahrsam. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund wurde der 48-jährige Mann der zuständigen Haftrichterin vorgeführt, die einen Untersuchungshaftbefehl gegen ihn erließ. Drogen, Waffen, Bargeld und Verpackungsmaterial wurden von den Einsatzkräften sichergestellt und es wurden zahlreiche Strafverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Von diesen Fällen wurden im Jahr 2022 63352 gelöst, während es im Jahr 2023 65532 waren. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2022 bei 56367, wobei 49610 männliche Verdächtige und 6757 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 57879 Verdächtige, darunter 51099 Männer und 6780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen zwar noch darunter, verzeichnet jedoch dennoch eine besorgniserregende Zunahme.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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