Die Polizei hat zahlreiche hochwertige Baumaschinen sichergestellt, nachdem Einbrecher einen Transporter aufgebrochen hatten und AirTags verwendet wurden.
Dortmund: Polizei findet mutmaßlichen Einbrecher mit AirTags

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0413
Nach einem Einbruch in einen Lieferwagen an der Heilbronner Straße in Dortmund hat die Polizei zahlreiche teure Baumaschinen beschlagnahmt und einen Verdächtigen vorübergehend inhaftiert.
Nach bisherigen Informationen brachen unbekannte Täter am Sonntag (24. Mai 2026) gegen 15:30 Uhr in einen Lieferwagen ein und stahlen mehrere hochwertige Baumaschinen. Die Werkzeugkoffer waren mit AirTags ausgestattet.
Am nächsten Tag erhielt der Besitzer ein Signal von den gestohlenen Gegenständen. Ermittlungen führten die Polizei zu einer Wohnadresse in Dortmund. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte einen Ton aus einem Lieferwagen hören, der zu den georteten AirTags passte. In einer Wohnung trafen die Beamten außerdem drei Verdächtige an. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durchsuchten Polizisten den Lieferwagen. Dabei fanden sie nach bisherigen Erkenntnissen 50 bis 70 weitere hochwertige Baumaschinen. Die Beamten sicherten den Lieferwagen sowie die gefundenen Gegenstände.
Die Polizisten nahmen den mutmaßlichen Haupttäter vorläufig fest. Es handelt sich um einen 32-jährigen Albaner ohne festen Wohnsitz in Deutschland.
Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 auf 3.069. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Besonders auffällig ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








