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Dortmund: Polizei führt E-Scooter-Schwerpunktkontrollen am Phönix-See durch

Die Polizei Dortmund reagierte auf Beschwerden über E-Scooter-Fahrer. Bei 176 angehaltenen Fahrzeugen gab es 73 Verwarngelder und 7 Anzeigen.

Foto: unsplash

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0585

Die Polizei Dortmund hat bereits am Freitagabend (10. Juli 2026) auf die zahlreichen Beschwerden über E-Scooter-Fahrer am Phönix-See reagiert. Bewohner, Spaziergänger und Gastronomen hatten mehrfach das Verhalten der Fahrer dieser Elektrokleinstfahrzeuge, wie sie rechtlich genannt werden, kritisiert.

Im Zuge eines Schwerpunkteinsatzes wurden insgesamt 176 E-Scooter und Fahrräder angehalten. Das Ergebnis: 73 Verwarnungen, 3 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, 4 Strafanzeigen (Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz).

Wie erwartet, handelte es sich bei den meisten Verstößen um das Befahren von Fußgängerzonen und das Mitführen von Personen.

Die Polizei hat im Jahr 2025 einen Anstieg der Verletzten auf E-Scootern um 32% (von 123 auf 163 Verletzte) festgestellt. Um die Unfallzahlen von Zweiradfahrern zu reduzieren, werden solche Schwerpunktkontrollen in Zukunft häufiger und an bekannten Hotspots durchgeführt. Außerhalb der speziellen Kontrolltage werden die regulären Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Dortmund während ihrer täglichen Streifenfahrten auch Kontrollen durchführen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen, also 0,59%, vergleichsweise gering. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, während 11.172 Personen schwer verletzt wurden und 68.000 Personen leicht verletzt wurden.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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