Mit dem Präsenzkonzept „Dortbunt“ startete die Polizei ruhig in die neue Kontrollwoche. Drogenhandel, Haftbefehle und Verkehrssünder wurden festgestellt.
Dortmund: Polizei für Sie vor Ort

Dortmund (ost)
Lfd. Nr.: 0385
Die Präsenzkonzeption bot den Polizeikräften von Dortbunt einen angenehm ruhigen Start in die neue Kontrollwoche. Trotz des hohen Besucheraufkommens gab es nur wenige polizeiliche Maßnahmen.
In den Gebieten Nordmarkt, Dietrich-Keuning-Park und in der Innenstadt stellten die Beamten insgesamt achtmal illegalen Drogenhandel fest. Die Drogen sowie mehrere Hundert Euro Bargeld wurden beschlagnahmt und entsprechende Anzeigen erstattet. Die Verdächtigen erhielten Platzverweise. Unter den beschlagnahmten Drogen wurde auch die besonders gefährliche Droge „Crack“ gefunden und aus dem Verkehr gezogen.
Bei Personenkontrollen konnten auch zwei Haftbefehle vollstreckt werden. Nach Zahlung des entsprechenden Betrags durften die beiden Personen ihren Weg fortsetzen.
Auf dem Wall bewegten sich zwischen den normalen Verkehrsteilnehmern geschätzte 120 – 150 Fahrzeuge der Dater-, Poser- und Raserszene. Bei den durchgeführten Verkehrskontrollen wurden mehrere Verstöße festgestellt, darunter Anzeigen wegen fehlendem Versicherungsschutz und Fahrens unter Drogeneinfluss.
In einer Gaststätte in der Brückstraße zeigte ein Gast den Hitlergruß. Die Personalien wurden festgestellt, ein Platzverweis ausgesprochen und eine Strafanzeige erstattet.
An der Straße Alter Burgwall unterstützten die Kräfte der Präsenzkonzeption ein Streifenteam bei einem Randalierer. Der Mann weigerte sich, dem ausgesprochenen Platzverweis nachzukommen, und wurde zur Durchsetzung des Platzverweises in Polizeigewahrsam genommen.
Weiter ging es etwas skurril, als eine verwirrte Person an der Hansastraße/ Bissenkamp auf die Polizeibeamten zukam und einen Teleskopschlagstock bei sich führte. Da sich der Verdacht auf einen medizinischen Notfall bei dieser Person erhärtete, wurde ein Rettungswagen gerufen. Nach der Behandlung vor Ort wurde die Person entlassen. Der Schlagstock wurde beschlagnahmt und eine Strafanzeige erstattet.
In der Donnerstagnacht bemerkten die Einsatzkräfte einen Streit zwischen einem Paar. Der Streit konnte geschlichtet werden. Bei der Überprüfung der Personalien gaben die stark alkoholisierten Personen zunächst falsche Namen an, und die Frau leistete Widerstand. Mit Hilfe von Zeugen konnten schließlich die richtigen Personendaten festgestellt und überprüft werden. Im Gespräch mit den Polizisten beruhigten sich beide Personen. Beide Personen kamen dem ausgesprochenen Platzverweis umgehend nach. Es wurden Strafanzeigen wegen Widerstand und Beleidigung erstattet.
Bei der Durchführung der Präsenzkonzeption legten die Beamten besonderen Wert auf Fußstreifen, um die örtlichen Gewerbetreibenden mit mehr Präsenz und Ansprechbarkeit der Polizei zu unterstützen.
Auch in Zukunft werden die Beamtinnen und Beamten der Präsenzkonzeption FOKUS für mehr Sicherheit und Präsenz vor Ort sein.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität verzeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2022 bei 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73917 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








