Die Polizei Dortmund führte im März zahlreiche Kontrollmaßnahmen durch. Über 150 Personen wurden kontrolliert, mehrere Drogenverstöße festgestellt.
Dortmund: Polizei kontrolliert über 150 Personen – zahlreiche Drogenverstöße festgestellt

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0226
Vom 9. bis 12. März führte die Polizei Dortmund erneut zahlreiche Präsenz- und Kontrollmaßnahmen im Rahmen der „Präsenzkonzeption Fokus“ in Dortmund durch. Die Polizeibeamten wurden dabei von der Bereitschaftspolizei Nordrhein-Westfalen unterstützt. Zu den kontrollierten Orten gehörten unter anderem der Dietrich-Keuning-Park, der Nordausgang des Hauptbahnhofs und das Umfeld des Café Kick.
Die Ergebnisse der vier Einsatztage zeigen erneut die Notwendigkeit der Maßnahmen: Über 150 Personen und mehr als 30 Fahrzeuge wurden kontrolliert, fast 50 Platzverweise wurden ausgesprochen und mehr als 15 Strafanzeigen wurden erstattet.
Ein besonderer Schwerpunkt lag erneut auf der Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität. Bei verschiedenen Observationen und Personenkontrollen wurden Drogen sichergestellt und entsprechende Strafverfahren eingeleitet. So beobachteten Polizeibeamte beispielsweise am Hannibal in der Nordstadt einen Drogenhandel zwischen zwei Verdächtigen. Bei der anschließenden Kontrolle wurden erhebliche Mengen Betäubungsmittel sichergestellt und entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Auch im Bereich der Innenstadt und rund um das Café Kick stellten die Einsatzkräfte mehrere mutmaßliche Drogendeals fest. Bei Kontrollen von Verkäufern und Käufern wurden am 12. März unter anderem Kokain, Heroin, Marihuana und verschreibungspflichtige Medikamente sichergestellt. Bargeldbeträge in typischer Deal-Stückelung wurden teilweise zur präventiven Gewinnabschöpfung sichergestellt.
Ein weiterer Einsatz verdeutlichte den präventiven Charakter der Präsenzmaßnahmen: Am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) beobachteten Einsatzkräfte am Montag (9.3.) eine drohende Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Als zwei Beteiligte bereits stangenähnliche Gegenstände griffen, griffen die Beamten sofort ein und kontrollierten die Gruppe. Durch das schnelle Eingreifen konnte eine mögliche Eskalation und Straftaten verhindert werden.
Zusätzlich stellten die Polizeibeamten am 11. März bei einer Kontrolle in der Schmiedingstraße eine Person fest, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Nach Zahlung der geforderten Summe konnte die Fahndung aufgehoben werden.
Die Polizei Dortmund wird die Maßnahmen der „Präsenzkonzeption Fokus“ auch weiterhin fortsetzen. Das Ziel bleibt, durch konsequente Kontrollen Straftaten frühzeitig aufzudecken, Kriminalität zu bekämpfen und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt nachhaltig zu stärken.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, wobei 63352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56367 Verdächtige, darunter 49610 Männer, 6757 Frauen und 16655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73917, wobei 65532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 57879, darunter 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Nordrhein-Westfalen hatte somit die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








