Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Dortmund: Polizei nimmt betrunkenen Autofahrer vorläufig fest

Ein Mann fuhr nach Disko-Besuch betrunken Auto, griff Polizeibeamten an und leistete Widerstand. Zeugen alarmierten die Polizei, die den aggressiven Mann auf Tankstellengelände festnahm.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0411

Am Montagmorgen (25.05.) setzte sich ein betrunkener Mann ans Steuer seines Autos. Bei der folgenden Kontrolle griff er einen Polizeibeamten an und leistete Widerstand.

Um 3:50 Uhr sahen Zeugen, wie ein Mann nach dem Besuch einer Diskothek in der Straße „Im Spähenfelde“ zu seinem Auto ging und losfuhr. Er hatte zuvor viele alkoholische Getränke konsumiert. Die Zeugen versuchten, ihn am Fahren zu hindern. Er ließ sich jedoch nicht beirren und fuhr mit seinem VW davon. Die Zeugen riefen daraufhin die Notrufnummer 110 an.

Die Einsatzkräfte trafen den Mann kurz darauf auf dem Gelände einer Tankstelle in der Klönnestraße an. Als er die Einsatzkräfte sah, wurde er sofort aggressiv und beschimpfte sie. Dann ging er auf die Beamten zu und griff einen Polizisten an der Schulter. Mit dem Distanzelektroimpulsgerät (DEIG) konnten die Einsatzkräfte den Mann schließlich überwältigen und vorübergehend festnehmen. Im Inneren seines VW fanden die Beamten zwei Flaschen Wodka.

Auch auf der Polizeiwache war der 20-Jährige (aus Burbach) wenig hilfsbereit. Er lehnte einen freiwilligen Atemalkoholtest ab, woraufhin die Beamten eine Blutprobe anordneten. Auch hier leistete er heftigen Widerstand, sodass ein Arzt schließlich die Blutprobe unter Zwang entnahm.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der 20-Jährige die Polizeiwache verlassen. Sein Führerschein wurde von den Beamten eingezogen. Der Mann muss nun mit zahlreichen Strafverfahren rechnen, darunter wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unter dem Einfluss berauschender Mittel ereigneten sich 3.764 Unfälle, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle darstellt. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24