Am 27. September 2026 wurden zwei Männer in Soest von unbekannten Personen bedroht und beleidigt. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.
Dortmund: Polizei sucht Zeugen nach Körperverletzung und Bedrohung in Soest

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0817
Am 27. September 2026 wurden zwei Männer in der Puppenstraße in Soest von zwei bisher unbekannten Personen bedroht und beleidigt. Einer der Täter griff plötzlich den rechten Arm eines der Männer an und zog ihn zu Boden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nach ersten Informationen befanden sich die beiden Männer aus Lippetal und Bochum gegen 4 Uhr in der Puppenstraße, als sie von einer unbekannten Frau angesprochen wurden. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung mit politischem Bezug. Im Verlauf des Gesprächs bedrohte die Frau den 29-jährigen Mann aus Lippetal.
Aufgrund des lautstarken Streits wurden die Männer zwischenzeitlich von einer etwa zehnköpfigen Gruppe umringt. Ein männlicher Verdächtiger griff den 29-jährigen körperlich an und verletzte ihn leicht. Außerdem wurden die Männer mehrmals beleidigt.
Nachdem sich die Situation beruhigte, bedrohte der unbekannte Mann auch den 32-jährigen Bochumer.
Die beiden unbekannten Verdächtigen werden wie folgt beschrieben:
Weiblicher Verdächtiger:
Männlicher Verdächtiger:
Die Polizei prüft, ob der Vorfall einen politischen Hintergrund hat.
Aus diesem Grund hat der Staatsschutz der Polizei Dortmund die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise: Wer kann Informationen zum Vorfall oder zur Identität der unbekannten Verdächtigen geben?
Hinweise werden von der Kriminalwache unter der 0231/132-7441 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, da in einer anderen Region 470 Fälle verzeichnet wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








