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Dortmund: Polizei vollstreckt Durchsuchungsbeschlüsse

Nach Auseinandersetzung mit Bezug zum kurdisch-syrischen Konflikt: Ermittlungen und Durchsuchungen nach Ausschreitungen bei prokurdischer Versammlung in Dortmund.

Foto: unsplash

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0569

Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund

Am 20.01.2026 ereigneten sich während einer prokurdischen Versammlung erhebliche Ausschreitungen in der Innenstadt von Dortmund, bei denen unter anderem ein syrisches Restaurant beschädigt wurde. Die Ausschreitungen wurden von einer großen Gruppe von Personen begangen. Die Ermittlungen wurden von der Ermittlungskommission „City“ aufgenommen.

Die Tat erregte insbesondere in den sozialen Medien großes Aufsehen.

Im Rahmen der eingerichteten Ermittlungskommission leitete die Polizei Dortmund 30 Strafverfahren wegen des Verdachts eines besonders schweren Falles von Landfriedensbruch ein. Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen konnten bisher 19 Tatverdächtige identifiziert werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ das Amtsgericht Dortmund sieben Durchsuchungsbeschlüsse. Diese wurden am heutigen Tag vollstreckt. Die Durchsuchungen fanden an jeweils zwei Adressen in Dortmund und Bochum sowie jeweils einer Adresse in Lünen, Werdohl und Datteln statt.

Sechs Tatverdächtige wurden an den Adressen angetroffen. Einsatzkräfte durchsuchten alle Objekte. Dabei wurden unter anderem Datenträger und Kleidungsstücke sichergestellt. Es gab keine Festnahmen.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte ausschließlich an Staatsanwältin Liedtke unter 0231/926-26234.

Quelle: Presseportal

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