Die Polizei Dortmund setzte ihre Maßnahmen fort, um Betäubungsmittel, Messer, Diebesgut und Bargeld sicherzustellen.
Dortmund: Präsenz- und Kontrollmaßnahmen in der Innenstadt

Dortmund (ost)
Lfd. Nr.: 0569
Die Polizei Dortmund führte ihre Überwachungs- und Kontrollaktivitäten in der Dortmunder Innenstadt auch vom 30. Juli bis zum 4. August 2026 konsequent fort. Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte im Rahmen des Fokuspräsenzkonzepts mit Unterstützung der nordrhein-westfälischen Bereitschaftspolizei 405 Personen und 174 Fahrzeuge. Darüber hinaus wurden 83 Platzverweise ausgesprochen und acht Personen festgenommen. Im Zuge der Maßnahmen wurden unter anderem Betäubungsmittel, mehrere Messer, mutmaßliches Diebesgut, unversteuerte Tabakwaren und Bargeld sichergestellt.
Schon am 30. Juli kontrollierten Einsatzkräfte einen Mann aus dem Drogenmilieu auf der Hansastraße. Bei der Kontrolle wurden drei Messer – zwei Einhandmesser und ein Jagdmesser – sowie Betäubungsmittel gefunden. Alle Gegenstände wurden beschlagnahmt. Zudem wurde die Anordnung eines individuellen Messertrageverbots vorgeschlagen.
Am gleichen Tag überprüften Einsatzkräfte gegen 14:15 Uhr eine Gruppe von Personen aus dem Drogenmilieu am Nordmarkt, nachdem es dort zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen war. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten einen versteckten Rucksack unter einem Busch. Eine Frau gab an, dass der Rucksack ihr gehörte. Im Rucksack fanden die Einsatzkräfte eine beträchtliche Menge mutmaßlichen Cannabis mit einem Gewicht von etwa einem Kilogramm. Die Frau wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
Am 1. August stellten Polizeibeamte bei einer Personenkontrolle im Stadtgarten ein gestohlen gemeldetes Fahrrad sicher. Gegen die kontrollierte Person wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Ebenfalls am 1. August kontrollierten Polizeibeamte im Bereich Uhlandstraße/Postbank ein Fahrzeug. Dabei wurden unversteuerter Tabak, illegale E-Zigaretten sowie verbotene Medikamente und Potenzmittel gefunden. Außerdem führte der Fahrer einen hohen vierstelligen Bargeldbetrag in einer Handtasche mit sich. Die Einsatzkräfte leiteten ein Strafverfahren ein und stellten das Bargeld sicher.
Am 2. August kontrollierten Polizeibeamte auf der Hansastraße eine Person und stellten dabei zwei Einheiten Kokain sicher. Gegen die Person wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Am 4. August patrouillierten Einsatzkräfte ab 16 Uhr im Dietrich-Keuning-Park. Dabei wurden zwei Personen aus dem Drogenmilieu kontrolliert. Die Beamten fanden Cannabis und stellten es aufgrund des Verdachts auf unerlaubten Drogenhandel im Rahmen eines Strafverfahrens sicher. Darüber hinaus wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige vom Kommunalen Ordnungsdienst wegen des Konsums von Cannabis in unmittelbarer Nähe eines Kindergartens erstellt.
Die Polizei Dortmund wird ihre sichtbaren und verdeckten Maßnahmen in der Innenstadt fortsetzen. Das Ziel bleibt, Straftaten frühzeitig zu erkennen, gesuchte Personen festzunehmen und den öffentlichen Raum für Bürgerinnen und Bürger sicherer zu machen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen also auf einem ähnlichen Niveau.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








