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Dortmund: Räuber schlägt und tritt um sich – Bundespolizei nimmt ihn vorläufig fest

Am 19. Februar wurde ein Mann vom Ladendetektiv beobachtet, wie er das Geschäft ohne zu bezahlen verließ. Der Tatverdächtige schlug und trat um sich, um das Diebesgut zu behalten. Bundespolizisten griffen ein und nahmen ihn vorläufig fest.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Am 19. Februar hat der Ladendetektiv beobachtet, wie ein Mann das Geschäft verlassen hat, ohne die Ware zu bezahlen. Danach hat der Tatverdächtige im Büro zugeschlagen und getreten, um das Diebesgut zu behalten. Bundespolizisten haben den Mann vorläufig festgenommen.

Um 22:30 Uhr hat der 36-jährige Mitarbeiter einer Drogeriefiliale am Dortmunder Hauptbahnhof beobachtet, wie ein Mann ein Parfum aus dem Regal genommen und das Geschäft sofort verlassen hat. Der Detektiv hat ihn gebeten, ihm ins Büro zu folgen. In den Geschäftsräumen ist der Mann verbal und körperlich aggressiv geworden. Durch Tritte und Schläge hat er auf den Detektiv eingewirkt und versucht, die Ware zu behalten und aus dem Büro zu fliehen. Die hinzugezogene Streife hat den Angreifer zu Boden gebracht und mit Handschellen fixiert. Der deutsche Staatsbürger wurde durch den Angriff nicht verletzt. Nach der Belehrung hat der Beschuldigte keine Aussage zum Sachverhalt gemacht. Da eine Identitätsfeststellung vor Ort nicht möglich war, haben die Uniformierten den Polen zur Dienststelle gebracht. Dort haben die Beamten die Identität mittels Fingerabdruckscan zweifelsfrei festgestellt. Dabei wurde bekannt, dass mehrere Staatsanwaltschaften bereits nach dem Aufenthaltsort des Obdachlosen gesucht haben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,5 Promille. Weitere Recherchen haben ergeben, dass dem polnischen Staatsbürger das Freizügigkeitsrecht entzogen war, sodass er sich illegal im Bundesgebiet aufgehalten hat. Nach Rücksprache mit der Kriminalpolizei wurde der Beschuldigte vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen.

Die Beamten haben das Videomaterial gesichert, Berichte an die ausschreibenden Staatsanwaltschaften verfasst und ein Ermittlungsverfahren wegen illegalen Aufenthalts, Diebstahl und räuberischem Diebstahl eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während im Jahr 2023 die Zahl auf 73.917 stieg. Von den 57.879 Verdächtigen im Jahr 2023 waren 51.099 männlich und 6.780 weiblich. Darüber hinaus gab es 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten gemeldeten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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