In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden randalierende Jugendliche im Hoeschpark gemeldet. Bei der Kontrolle wurden Betäubungsmittel und Waffen gefunden.
Dortmund: Randalierende Jugendliche im Hoeschpark kontrolliert

Dortmund (ost)
Lfd. Nr.: 0616
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (25. Juli 2026, 21:09 Uhr) gab es Berichte über randalierende Jugendliche im Hoeschpark. Es wurde behauptet, dass auch eine Schusswaffe gesehen wurde.
Nachdem die Einsatzkräfte den Park betraten und die Jugendlichen kontrollierten, versuchte ein junger Mann zu fliehen. Trotz einer kurzen Verfolgung konnte er schließlich in einem Gebüsch gefunden werden. Er wurde schließlich ohne Widerstand unter Androhung des Distanzelektroimpulsgerätes (DEIG) in Gewahrsam genommen.
Bei der folgenden Durchsuchung wurden Betäubungsmittel, ein sogenanntes Tierabwehrspray und ein Wurfmesser gefunden.
Es wurde keine Schusswaffe gefunden.
Der 18-jährige Dortmunder wird nun wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln strafrechtlich verfolgt. Aufgrund des griffbereiten Wurfmessers kommt auch eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Waffengesetz hinzu.
Die Prüfung eines Messertrageverbots wurde ebenfalls eingeleitet. Es wird individuell eine Gefahrenprognose erstellt, um festzustellen, ob der Tatverdächtige in der Vergangenheit bereits mit ähnlichen Gewaltdelikten aufgefallen ist und ob davon ausgegangen werden kann, dass er in Zukunft Straftaten mit Messern begehen wird. Wenn das Messertrageverbot rechtskräftig wird, darf er zwei Jahre lang keinen vergleichbaren Gegenstand in der Öffentlichkeit tragen. Bei Verstoß gegen diese Auflage werden 250,- Euro fällig.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 56.367 auf 57.879 zurück. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73.917 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








