Ein 26-Jähriger wurde auf einem Spielplatz überfallen und leicht verletzt. Die Polizei bittet um Hinweise.
Dortmund: Raub eines Handys auf einem Spielplatz in der Nordstadt – Polizei sucht Zeugen

Dortmund (ost)
Lfd. Nummer: 0260
Kurz vor Mitternacht in der Nacht von Montag auf Dienstag ereignete sich ein Raubüberfall auf einem Spielplatz in der Priorstraße. Ein 26-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Nach den aktuellen Ermittlungen hat der 26-jährige Mann aus Dortmund gegen 23:45 Uhr auf dem Spielplatz an der Ecke Priorstraße/Zimmerstraße uriniert. Plötzlich näherten sich ihm zwei Personen von hinten und brachten ihn zu Boden. Die beiden Täter zogen dann sein Mobiltelefon aus der Jacke und flüchteten. Der Dortmunder erlitt leichte Verletzungen.
Die Täter werden vom Zeugen wie folgt beschrieben: Täter 1: etwa 175 cm groß, zwischen 25-30 Jahre alt, dunkle Hautfarbe
Täter 2: ungefähr 170 cm groß, zwischen 40-50 Jahre alt, schwarze Haare und dunkle Kleidung
Die Polizei bittet nun Personen, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen in der Gegend Priorstraße/Zimmerstraße gemacht haben, sich bei der Kriminalwache der Polizei Dortmund zu melden: 0231/132-7441.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Dies bedeutet eine Zunahme um 1365 Fälle innerhalb eines Jahres. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige beteiligt, von denen 310 nicht-deutscher Herkunft waren. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls mit einer besorgniserregenden Zunahme der Mordraten konfrontiert ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








